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Die Heiligen starten mit Erfolg in die neue Saison.

Nach langer Lacrosse-Abstinenz begann am vergangenen Sonntag, den 15.10.2017, endlich die neue Saison 2017/2018 für unsere Heiligen. Bedingt durch einen stark veränderten Kader und den freiwilligen Abstieg in die 2. Bundesliga West, startete am Sonntag das komplett neu formierte Team des Vfl 1860 Marburgs (Marburg Saints), gegen SC Frankfurt 1880 B, in ein neues Arbenteuer. Neben einigen Rookies, ist es erfreulich, unser Eigengewächs Luis Stetzka (#34) in den Reihen der Herrenmannschaft begrüßen zu dürfen.

Desweiteren gewann das Spiel an Prestige aufgrund der Wechsel unserer langjährigen Spieler Julian Opper (#23) und Carlo Truyen (#12) nach Frankfurt. Man merkte den Lahnstädter schon beim Warm Up an, dass sich alle Spieler auf die Partie freuten und es den Frankfurtern, mit unseren ehemaligen im Kader, nicht leicht machen wollten. Um 15:30Uhr begann dann die Partie in Frankfurt.

Zu Beginn des ersten Quarters, war beiden Teams die lange Offseason anzumerken. Es kam zu vielen Ballverlusten und sowohl die Offensive als auch die Defensive schienen noch nicht wirklich miteinander agieren zu wollen. Nach drei Minuten fiel schließlich das erste glückliche Tor für Frankfurt, was unsere Lahnstädter jedoch in der 8. Minute durch unsere Nummer #31 (Lüftner) vergessen machten. Darauffolgend agierten beide Team weiterhin etwas unsicher, was uns zu einem ungewöhnlichen Viertelergebnis von 1:1 brachte.

Nach einer deutlichen Ansprache des Coaches, der auf den fehlenden Willen und die kleinen Macken Aufmerksam machte, starteten die Marburger wesentlich stärker in das 2. Quarter. Endlich wurde der Zug zum Tor deutlicher, die Bälle wurden laufen gelassen und auch die Clears funktionierten aufgrund der sehr defensiv agierenden Frankfurter. So konnten in den Minuten 29. (#16 Sontowski), 31. (#37 Mellinger) und 38. (#31) die Führung hergestellt und sogar ausgebaut werden. Mit einem verdienten Führung von 4:1 ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach der Pause fanden unsere Jungs gut zurück ins Spiel und agierten wie schon in den ersten zwei Vierteln aggressiv und willensstark. Die Offensive brachte immer mehr Schüsse aufs Tor, wodurch der Frankfurter Defensive wenig Zeit zum durchschnaufen blieb. So konnten in den Minuten 56. (#8 Umathum) und 58. (#34 Stetzka) die Tore fünf und sechs erzielt werden. Erfreulich hierbei ist zum einen die starke Backup-Quote aufgrund der hohen Anzahl an Schüssen aufs Tor, sowie das erste Herren-Tor unserer Nummer #34 für die Saints.

Im letzten Quarter galt es nun den Vorspurng von 6:1 zu verteidigen. Dieses Ergebnis spiegelt sehr schön die starke Arbeit unserer Defensive als auch die überragende Leistung unseres Goalies heraus.  Nachdem die Frankfurter in den Minuten 70. und 73. mit zwei schnellen Toren wieder heran kamen, schalteten die Alarmglocken der Heiligen und man raufte sich erneut zusammen. Durch eine gute Teamleistung konnten in den Minuten 74. (#29 Kröger) und 78. (#34) zwei weitere Tore erzielt werden, was uns zum Endstand von 8:3 für unsere Lahnstädter bringt.

Den Spielern war mit Abpfiff der Partie die Erleichterung über den ersten Saisonsieg anzumerken. Die harte Arbeit in der Preseason hatte sich bezahlt gemacht und die Rookies konnten sich sehr gut in das Spielgeschehen der Marburger einfügen. Nächstes Wochenende gilt es den guten Saisonstart gegen Göttingen auszubauen (21.10.2017 18h Georg-Gaßmann-Stadion). Über Zuschauer bei unserem ersten heimspiel der Saison würden wir uns sehr freuen.

Es spielten (Tore/ Assists): Martin Pauler (0/0), Lukas Mellinger (1/0), Malte Wagner (0/0), Tom Bormann (o/o), Valentin Papendorf (0/0), Kai Sontowski (1/0), Vincent Umathum (1/0), Luis Stetzka (2/0), Sören Harnisch (0/0), Felix Filmer (0/0), Ole Lause (0/0), Johannes Maier (0/1), Jan-Heiner Kröger (1/0), Rene Lüftner (2/0) und Evangelos Panagiotou (0/0)

BLW-Cup 2017

Am vergangenen Samstag (05.08.2017) stand er mal wieder auf dem Plan – der alljährliche Bundesliga West Cup. Dieses Jahr gaben unsere Herren ihr Bestes in Münster. Zwar ohne eigenen Goalie und mit gerade ausreichend Feldspielern, dafür aber mit der Unterstützung anderer Teams ging es um 10.45 Uhr los.

Gleich zu Beginn standen die Hessen aus Kassel den Saints gegenüber. Trotz starkem Regen gelang es den Marburgern gleich zu Beginn mit zwei Treffern in Führung zu gehen. In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel hatten aber immer öfter die Racoons aus Kassel mehr Glück vor dem Tor. Somit konnten diese auch das Spiel für sich entscheiden.

Im zweiten Spiel stand den Saints das Team aus Dortmund gegenüber. Hier zeigten die Marburger was sie konnten. Mit viel Druck gegen das gegnerische Aufbauspiel eroberten sie immer wieder den Ball und erarbeiteten sich Chance um Chance. Schließlich stand es 7:0 für die Saints.

Mit dem dadurch gewonnen Selbstvertrauen gingen die Heiligen in das letzte Gruppenspiel gegen die Gastgeber aus Münster. Nach anfänglichem Abtasten entwickelte sich ein intensives und ausgewogenes Spiel. Die ruhig vorgetragenen Spielzüge der Saints scheiterten allerdings zu oft am Münsteraner Schlussmann und auch die Heimmannschaft konnte das entscheidende Tor nicht erzielen. Nach einem 3:3 Unentschieden begaben sich die Teams ins Braveheart, das die Münsteraner für sich entscheiden konnten. Somit waren die Saints Dritter ihrer Gruppe und kämpften in ihrem letzten Spiel gegen Essen um Platz 5.

Auch dieses Spiel begann ausgewogen. Immer wieder wechselte der Ball den Besitzer und fand den Weg in beide Tore. In der zweiten Hälfte konnten die Heiligen aber die entscheidenden Tore machen und trafen 3 Mal kurz hintereinander. Mit einem 8:4 Sieg gingen die Marburger als 5. des Turniers vom Platz.

 

Es spielten: Henning Rekate, Malte Wagner, Alexander Steyer, Johannes Maier, Peter Konertz, Kai Sontowski, Niklas Nasada, Rene Lüftner,

Harter Kampf gegen die Cologne Indians

Am vergangenen Samstag, trafen unsere Heiligen auf den bekannt starken Gegner aus Köln. Mit schwer dezimiertem Kader (11 Spieler), begann die Partie um 13:00Uhr im heimischen Georg-Gaßmann-Stadion.
Nach zuletzt zwei starken Siegen gegen Mainz und dem damit sicheren Relegationsplatz, gingen die Marburger mit Rückenwind in die Partie.

Wie schon zu erahnen, versuchten die Gäste von der ersten Minute an mit Druck schnelle Tore zu erzielen. Köln attackierte immer wieder das Marburger Tor, was zum schnellen 0:3 aus Sicht der Gastgeber führte. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels, wirkten die Lahnstädter wacher und begannen durch ordentliche Defense, die ersten Offensivaktionen durch zu führen. In der zwanzigsten Minute gelang dann kurz vor der Viertelpause das Anschlusstor durch unsere Nummer 12, Carlo Truyen.

Auch das zweite Viertel begann ungünstig aus Sicht der Heiligen. Schon nach 48 Sekunden gelang die 1:4 Führung aus Sicht der Kölner. Immer wieder mussten die Lahnstädter gut ausgeführte und starke Angriffe parieren. Trotz guter Defensivarbeit der Hintermannschaft konnte die Tore fünf, sechs und sieben nicht verhindert werden. Der Treffer unserer Nummer 27, Thorben Fiswick, zum zwischenseitlichem 2:6 machten dennoch Mut. Mit einem durchaus akzeptablen 2:7 gingen beide Mannschaften in die Halbzeit. Den Marburgern war zu diesem Punkt schon deutlich die fehlende Kaderstärke anzumerken.

Nach der Halbzeit folgte das beste Viertel der Saints. Mit großer Willenskraft, Ehrgeiz und erlaufenen Clears, gelang es unseren Jungs immer wieder vors Kölner Tor zu kommen. Unsere stark aufgelegte Nummer 23, Julian Opper, erzielte die Tore Nummer drei und vier für Marburg. Ebenso konnten die Kölner durch eine konzentrierte Defensivleistung, lediglich drei weitere Tore erzielen. Der Spielstand nach 60 Minuten lautete somit 4:10.

Im letzten Viertel war den Jungs die fehlende Kraft anzumerken. Die immer wieder wechselnden Kölner nutzen ihren Vorteil im Bezug auf die Kaderstärke und ließen den Lahnstädtern in den letzten 20 Minuten keine Chance. Somit wurden leider sieben weitere Tore erzielt, die uns zum Endergebnis von 4:17 führen.

Das das Endergebnis so hoch ausfallen würde, war für die Marburger Jungs aufgrund des Spielstands nach dem dritten Viertel ziemlich ärgerlich. Doch wieder einmal demonstrierten die starken Kölner, wieso sie die Nummer eins in der Westdeutschen Liga sind.

Nächsten Samstag gilt es gegen die Münster Mohawks die letzten Kraftreserven zu mobilisieren um Mut für das Relegationsspiel im Juni zu sammeln.

 

Es spielten (Tore/Assists): Philipp Ulreich (0/0), Henning Rekate (0/0), Felix Leidorf (0/0), Valentin Papendorf (0/0), Carlo Truyen (1/0), Tom Bormann (0/0), Johannes Maier (0/0), Thorben Fiswick (1/0), Alexander Steyer (0/0), Julian Opper (2/0) und Evangelos Panagiotou (0/0)

Relegation gesichert!

Zwei Wochen nach dem letzten Aufeinandertreffen hieß es am 6.5.17 wieder Saints gegen Musketeers. Das verschobene Spiel aus der Hinrunde stand auf dem Plan.

Für beide Teams ging es wie schon beim letzten Mal um den Einzug in die Relegation, um den sicheren Abstieg zu verhindern.

Nach nur 90 Sekunden war es dann schon so weit. Durch einen Treffer von Evangelos Panagiotou (Assist Alexander Steyer) gingen die Marburger mit 0:1 in Führung. Nur wenige Minuten später führten das sichere Passspiel und die gut sortierte Offensive zum 0:2. Neben den Pässen stimmten auch die Clears und das Stellungsspiel der Marburger. So konnte man das erste Viertel mit 1:4 für sich entscheiden.

Kurz nach Wiederanpfiff erzielten die Mainzer dann den Anschlusstreffer. Die Lahnstädter ließen sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und entschieden auch dieses Quarter durch Tore von Thorben Fiswick und Evangelos Panagiotou für sich. Insbesondere das Spiel ohne Ball funktionierte an diesem Tag ausgezeichnet. Somit waren zu jedem Zeitpunkt mehrere  Anspielstationen offen und die Marburger konnten den Ball größtenteils für sich behaupten. Die Heimmannschaft hatte so kaum noch Chancen in Richtung des Marburger Tors, auch weil der Marburger Facer, Alexander Steyer,  fast jeden Face-Off für sich entscheiden konnte.

Auch in der zweiten Hälfte zeigten die Saints wieder mehr Willen, um den Einzug in die Relegation zu schaffen. Durch die konzentrierte Arbeit der Marburger Hintermannschaft hatten die Gastgeber im 3. Quarter nun noch wenige Chancen um noch einmal heranzukommen. Die Heiligen hingegen machten innerhalb von 8 Minuten alles klar. Drei Tore am Ende des dritten Viertels (Schützen: Rene Lüftner und Peter Konertz) führten zum 2:10 für die Gäste. Insbesondere das gute Zusammenspiel trug maßgeblich dazu bei. Hatten in den letzten Partien vorwiegend Einzelaktionen zum Torerfolg geführt, erzielten die Saints heute mehr als die Hälfte ihrer Tore mit Assists.

Das letzte Quarter wurde vor allem durch das nun etwas überhastete Spiel der Marburger noch einmal spannender. So konnten die Gastgeber noch kurz vor Schluss 2 Tore erzielen und verließen das Spielfeld nach einem  insgesamt sehr fair geführten Spiel mit einem 4:12.

Somit ziehen die Marburg Saints in die Relegation und kämpfen um den Verbleib in der 1. Bundesliga West.

 

Es spielten (Tore/Assists): Philipp Ulrich, Hennig Rekate, Felix Leidorf(0/1), Valentin Papendorf, Alexander Steyer (0/1), Johannes Maier(1/1), Peter Konertz (2/0), Carlo Truyen (1/0), Thorben Fiswick (2/1), Julian Opper (1/2), Jan-Heiner Kröger (0/1), Evangelos Panagiotou (3/0), Rene Lüftner (2/0)

Nachtrag zum Heimspiel vs. Düsseldorf am 08.04.17

Bei Sonnenschein und leichtem Wind hieß es vergangene Woche Samstag wieder einmal Heimspiel für die Heiligen aus Marburg. Auf dem Spielplan standen die Düsseldorf Antlers. Zu erreichen galt dieses Mal vor allem mehr Ballbesitz und ein ruhigeres Aufbauspiel als im letzten Aufeinandertreffen.

Das Duell startete ausgewogen. Trotz der gut vorgetragenen Angriffe des Gegners konnte die Marburger Hintermannschaft durch ihr gutes Stellungsspiel überzeugen und ließ kaum Chancen für die Antlers zu. Durch sichere Clears und  gute Pässe konnten sich die Heiligen immer wieder vor das Tor der Gäste spielen und sich einige Torchancen erarbeiten. Auch nach dem Führungstreffer der Düsseldorfer ließ sich das Team nicht aus der Ruhe bringen, gleichte durch ein Tor von Carlo Truyen (Assist: Rene Lüftner) aus und spielte ein insgesamt sehr überzeugendes erstes Viertel.

Ähnlich gut startete die Mannschaft in das zweite Viertel und hatte zu diesem Zeitpunkt keine großen Schwierigkeiten gegen die Gäste. Als sich aber in der Mitte des 2. Quarters der Marburger Goalie Philipp Ulrich am Oberschenkel verletzte, drehte sich das Spiel. Trotz starker Schmerzen spielte der Marburger Schlussmann weiter und konnte, mehr auf einem Bein stehend als auf zweien, noch einige Bälle parieren. Dennoch musste er kurz vor der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden und wurde, beim Spielstand von 1:6, bis zum Ende des Spiels durch Middie Johannes Maier ersetzt.

Von nun an hieß es also die Bälle in der Offense lange zu kontrollieren und in der Defense noch sicherer zu stehen, um den Ball möglichst vom Tor fernzuhalten und den neuen Goalie zu entlasten.

Diese Taktik wurde vor allem im dritten Viertel gut umgesetzt. Nach vorne ging für die Düsseldorfer nicht viel. Ein paar Schüsse am Tor vorbei und an die Pfosten war alles. Wie im ersten Viertel zahlte sich die aufmerksame Abwehrarbeit der Heimmannschaft aus. Doch auch die Marburger hatten kein Glück im Abschluss. Obwohl mehr Chancen erspielt wurden als zuvor, scheiterten die Saints am gegnerischen Goalie und Metall. Somit endete dieses Quarter wieder mit einem Unentschieden – 0:0.

Zu Beginn des letzten Viertels war also noch nichts entschieden.

Wieder starteten die Saints, wie bereits im gesamten Spiel, mit guten Clears und ruhigen Offensivaktionen. Allerdings machte sich langsam der Personalmangel in der Verteidigung bemerkbar. Immer mehr Schüsse fanden ihren Weg auf das Marburger Tor. Dank der guten Leistung des Ersatzgoalies, der mehrere Angriffe der Düsseldorfer entschärfte, konnten die Gäste das Spiel lange Zeit nicht als sichere Sache abhaken. So folgten nun immer mehr Schüsse der Antlers Offensive, denen schließlich nicht mehr Stand gehalten werden konnte. Drei kurz aufeinanderfolgende Tore entschieden das Spiel für die Antlers. Durch überhastete Abschlüsse und einigem Pech im Abschluss konnten die Heiligen auch im Angriff nichts mehr ausrichten. Das Spiel endete so mit einem 1:10.

Trotz des deutlichen Ergebnisses hat das Team, insbesondere Philipp Ulrich und Johannes Maier, großen Einsatz gezeigt. An der Torausbeute wird zwar noch zu arbeiten sein. Dennoch führte das gute Aufbauspiel und die starke Abwehrleistung der Heimmannschaft lange Zeit zu einem ausgewogenen Spiel. Darauf kann in den nächsten Begegnungen aufgebaut werden.

 

Es spielten (Tore/Assists): Philipp Ulrich, Felix Leidorf, Valentin Papendorf, Till Balla, Johannes Maier, Alexander Steyer, Felix Filmer, Jeff Struble, Carlo Truyen (1/0) , Thorben Fiswick, Julian Opper, Rene Lüftner (0/1), Jan-Heiner Kröger

Freundschaftsspiel vs. Bielefeld

Bei bestem Frühlingswetter machten sich unsere Gäste aus Ostwestfalen auf den Weg in die schöne Lahnstadt. Für Bielefeld und für Marburg war dies zudem eine Premiere! Zwar kannten sich die Teams bereits aus der Indoor-Liga und verschiedenen Turnieren, jedoch war es das erste Mal, dass sich die beiden Teams auf dem Feld gegenüber standen. Somit freuten sich beide Teams auf einen neuen Gegner und ein spannendes Spiel.

Nach der letzten 13:2 Niederlage im Hessenduell gegen den SC 1880 Frankfurt benötigten Saints unbedingt ein Erfolgserlebnis um die noch vorhandenen Wunden zu flicken. So startete man auch von Beginn an konzentriert und konnte  den ersten gewonnenen Faceoff durch ein Tor von Rene Lüftner mit einem Assist von Julian Opper krönen. Generell stimmten der Einsatz und die Leistung der Saints an diesem Tag. Die zuletzt formschwache Offense agierte clever, brachte so gut wie jeden Pass an den Mann und belohnte sich im ersten Quarter mit vier weiteren Toren durch Kai Sontowski, Thorben Fiswick und Johannes Maier. Aber nicht nur die Offense erwischte einen ihrer besseren Tage, auch die Defense der Marburger zeigte einmal mehr ihre Qualitäten. Das Angriffsspiel der Bielefelder wurde weitgehend unterbunden, es wurde um jeden Groundball hart gekämpft  und die Clears wurden clever ausgespielt.

Im zweiten Quarter wurde diese Leistung weiter fortgesetzt, angetrieben sich den Frust der letzten Niederlagen von der Seele zu spielen wurde die Führung durch zwei weitere Tore von Thorben Fiswick und Julian Opper zur Halbzeit zu einem soliden 8:1 ausgebaut.

Die Pause nutzte Coach Panagiotou  dazu die noch vorhandenen Fehler im Spiel der Marburger anzusprechen und schwor das Team darauf ein, gleich von Beginn an mit dem Tempo weiterzumachen, mit dem man beim Halbzeitpfiff aufgehört hat.

Es folgte das dritte Quarter…  Wie schon die ganze Saison über ist das dritte Quarter bei den Saints gefürchtet… Denn auch diesmal gelang es nicht die Konzentration aus der ersten Hälfte mitzunehmen und so ließ man die Bielefelder Gäste aufspielen, welche ihre Chancen und vor allem die Fastbreaks nutzten und so auf 9:5 herankamen. Sollte es nun doch noch einmal spannend im Georg Gassmann Stadion werden?

Im Schlussquarter wurden noch einmal die letzten Kraftreserven ausgepackt, die Defense fing sich und auch die Offense brachte wieder ihre Pässe an. Man spürte den Willen im gesamten Team hier als Sieger vom Platz zu gehen. Dieser Wille zeigte sich im unermüdlichen Kampf um den Ball. So wurde durch harte Rides der Turnover oft  noch in der Hälfte der Bielefelder verursacht und man nutzte wieder die herausgespielten Chancen. Am Ende standen bei strahlendem Sonnenschein die Saints mit 12:7 als Sieger auf dem Platz, aber auch in den Gesichtern unserer Bielefelder Gäste konnte man ein Lächeln erkennen.

Wir Bedanken uns bei unseren Bielefelder Gästen,  den zwei Refs aus Kassel, für die das Spiel, ihr erstes als Schiedsrichter war und bei unseren zwei hauseigen Refs Vincent und Alex.

Es spielten, (Tore/Assists): Philipp Ulrich, Felix Leidorf, Till Balla, Henning Rekate , Valentin Papendorf, Thorben Fiswick (5/0), Kai Sontowski (1/1), Johannes Maier (1/0), Peter Konertz (2/0), Carlo Truyen, Felix Filmer, Rene Lüftner (2/1), Julian Opper (1/2), Evangelos Panagiotou (0/3), Jan-Heiner Kröger

 

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Saints erobern im Sand den 2. Platz

Am vergangenen Wochenende begaben sich insgesamt acht Saints auf den langen Weg an die Ostseeküste. Sieben Marburger Herren traten als Saints beim Lax at the Beach an, eine Dame unterstützte das Team der Poseidon Pickups. Nach sechsstündiger Anreise kam man am Freitagabend endlich in Rostock-Warnemünde an. Viel mehr als Auspacken und Abendessen stand dann nicht mehr auf dem Programm.

Am nächsten morgen ging es endlich an den Strand. Nach der Begrüßung der Gastgeber von Rostock Lacrosse (RoLax), startete dann direkt das Turniergeschehen. Während der ersten Partie war den Saints der ungewohnte Untergrund, der vor allem die Groundballs erschwerte, noch anzumerken. Langsame Bewegungen durch das Einsinken im Sand, kleine Tore, kein Torwart, Streetball regeln – es gab viel kennenzulernen für die Marburger. Doch auch mit reichlich Sandkörnern in den Augen konnte man die spielerische Dominanz gegen die Prachtsternschnecken aus Braunschweig zu guter Letzt auch in Tore umwandeln (4:2 Sieg). Auch das zweite Gruppenspiel konnte in der Folge mit 4:2 gegen Cottbus gewonnen werden. Damit hatte man sich bereits für die sogenannte „Goldgruppe“, in der die Plätze 1-4 ausgespielt wurden, qualifiziert. Die folgende Partie gegen Team Anranding ging leider knapp mit 6:7 verloren. Somit schlossen die Marburger die erste Gruppenphase auf dem 2. Platz ab.

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Foto von Thea Kunz

Am Nachmittag ging es gegen Hamburg weiter. Scheinbar hatte man mittags auf der Promenade der Warnemünder Woche zu viel Sonne getankt, denn die Männer von der Elbe konnten schnell mit 3 Toren in Führung gehen. Was folgte, war eine geschlossene Teamleistung mit viel Einsatz. Das Spiel wurde gedreht und ging mit 3:7 an Marburg. Damit hatte man sich am ersten Turniertag überraschender Weise in eine aussichtsreiche Position für einen Platz auf dem Treppchen gespielt. Am Abend konnte somit auf der Strandparty mit gutem Gewissen gefeiert werden. Erwähnenswert war auch, dass sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle Marburger Spieler in die Scorerliste eingetragen hatten.

Sonntags spielte man dann zunächst wieder gegen Team Anranding. Auch diesmal entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Marburger gegen den späteren verdienten Turniersieger abermals den Kürzeren zogen (3:6). Im letzten Spiel des Turniers gegen den Gastgeber RoLax ging es somit um den zweiten Platz. Eine hochkonzentrierte Defenseleistung war hier der Grundstein für den 7:4 Sieg. 2. Platz, Wahnsinn!

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Foto von Lisa Breßgott

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Foto von Lisa Breßgott

Nach einem Bad in der Ostsee begaben sich sieben thumb_IMG_4841_1024
Lahnstädter stolz zur Siegerehrung. Hier folgte das i-Tüpfelchen: Unsere #12 Carlo wurde zum Turnier-MVP bei den Herren gewählt. Ein rundum erfolgreiches Wochenende aus Marburger Sicht. Wehrmutstropfen: Zu beklagen gab es leider zwei gebrochene Zehen, die dem Einsatz im Sand zum Opfer gefallen sind. Eine schnelle Genesung wünschen wir unserer #10 Felix und unserer #23 Julian. Kommt noch stärker zurück! Ein riesengroßer Dank geht an RoLax, die ein hervorragendes Turnier mit perfekter Organisation, toller Gestaltung und ganz viel Spaß geboten haben. Auch alle anderen Teams haben dieses Strandturnier zu einem großartigen Erlebnis gemacht. Bis nächstes Jahr!

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Foto von Lisa Breßgott

 

 

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Foto von Matthias Marx

Es spielten: Felix Leidorf, Julian Opper, Johannes Maier, Till Balla, Heiner Kröger, Carlo Truyen und Tom Bormann.

Saints verlieren gegen Tabellenführer

 

Am Samstag traten 12 Saints den Weg nach Köln an, um dort gegen das Spitzenteam der Liga West anzutreten. Das überdeutliche Hinspielergebnis (0:24) und die geringe Spieleranzahl waren nicht gerade Gründe für Optimismus. Trotzdem wollte man sich möglichst teuer verkaufen und dagegenhalten. Bis zur Halbzeit gelang das gut. Die Defensive der Marburger stand eng und hielt den strukturierten Angriffen der Indians stand. War doch ein Schütze frei, stand unser Goalie Martin oft noch im Weg. Trotz geringen Ballbesitzanteilen schafften es die Saints mit vernünftigen Clears ab und zu gefährlich vorm Kölner Tor aufzutauchen. Das 0:5 zur Halbzeit war auf jeden Fall kein Resultat für das man sich schämen musste. In der zweiten Spielhälfte schwanden dann zunehmend die Kräfte. Wenig Ballbesitz, wenig Auswechselspieler und viel Sonne trugen ihren Teil zu kleineren Konzentrationsfehlern in der Defensive bei, die Köln eiskalt ausnutzte. Nichtsdestotrotz hielten die Lahnstädter dagegen so gut es ging und warfen sich dazwischen, wo es nur ging. Kurz vor Spielende konnte dann auch endlich der erste eigene Treffer bejubelt werden. Am Ende hieß es 1:14, ein deutliches Ergebnis, das für die Saints so trotzdem in Ordnung ging. Die Defensivleistung war gut und insbesondere die Clears haben besser funktioniert als in vielen Spielen davor. Diese positiven Aspekte gilt es jetzt in das letzte Saisonspiel gegen Aachen mitzunehmen.

 

Es spielten: Martin Pauler, Felix Leidorf, Valentin Papendorf (1 Assist), Till Balla, Vincent Umathum, Alexander Steyer, Kai Sontowski, Peter Konertz, Carlo Truyen (1 Tor), Johannes Rotter, Evangelos Panagiotou und Rene Lüftner

Hart umkämpfter Sieg für die SG Fraburg

Bei Sonnenschein und 21 Grad versprach der vergangene Samstag ein herrlicher Lacrosse Tag zu werden. Und das wurde er auch: Nachdem das letzte Spiel gegen die Lumberjacks knapp mit 6:10 verloren ging, war die SG beim erneuten Aufeinandertreffen heiß und wollte zeigen, dass sie aus den Fehlern im Hinspiel gelernt hatte.

Nach leicht verspätetem Anpfiff ging die SG schon in der zweiten Minute durch ein Tor von Robert Haus in Führung. Es folgten torreiche 18 Minuten, in denen es hin und her ging. Der Zwischenstand nach einem Viertel konnte sich sehen lassen – 4:4. Trotzdem musste sich die Denfense zusammenreißen und vor allem am Crease dichter bei den Männern stehen, da aus dieser Situation die meisten Tore gefallen sind. Das wurde im zweiten Quarter gut umgesetzt, was null Gegentore und ein Halbzeitstand von 6:4 für die Fraburger beweisen konnten.

Die Lumberjacks waren jedoch noch nicht gewillt so leicht aufzugeben und eroberten mit drei schnellen Toren nach der Halbzeit die Führung zurück. Doch auch Fraburg drehte nochmal auf und mobilisierte alle Kraftreserven, sodass sich mit dem Endstand von 10:9 ein verdientes und hart umkämpftes Ergebnis vorzeigen lässt.

Bewundernswert waren wieder einmal das gute Zusammenspiel, die Fairness und das Zusammenhalten der Spielgemeinschaft und das, obwohl die Frankfurter und Marburger Jungs bisher noch nicht zusammen trainiert haben. Das zeigt, dass Teamgeist und Einsatzwille auch ohne perfekte Abstimmung viel bewegen können.

 

Es spielten:

Björn Welker, Henning Rekate, Valentin Papendorf, Thorsten Zobel, Moritz Deubener, Christian Lacko, Fabian Boldt, Yannick Rabow (1 Tor/ 1 Assist), Krisztian Petö, Sören Eversmeier, Adrian Papantonipoulos Sanchez (1/0), Robert Haus (5/0) und Victor Baum (3/0)