Unsere ersten Herren begaben sich vergangenen Sonntag zum Auswärtsspiel nach Düsseldorf. Trotz des dezimierten Kaders, ging das Team nach dem gewonnen Freundschaftsspiel gegen Mainz zwei Wochen zuvor, mit hohen Erwartungen und neu gewonnenem Selbstvertrauen in die Partie. Punkt 13 Uhr startete die Begegnung der 1. Bundesliga West

Im ersten Quarter führten Ehrgeiz und eine gute Organisation auf dem Spielfeld zur schnellen Führung durch Johannes Maier. Nach dem Anschlusstreffer der Düsseldorfer brachte Neuzugang Dylan Levine die Lahnstädter erneut in Führung. Bis hierhin gelang es den Marburgern den Düsseldorfern auf Augenhöhe zu begegnen und das Geschehen auf dem Spielfeld zu kontrollieren.

Daraufhin startete der DSC 1899 intensiver in das zweite Quarter und zwang die Saints zu leichten Fehlern, die ihre wenigen Chancen zudem ungenutzt ließen. Vor allem durch misslungene Clears der Marburger und gut vorgetragene Fast Breaks des DSC, konnte dieser bis zur Halbzeit die Führung erringen und auf 5:2 ausbauen. All das, was im ersten Spielabschnitt noch gut geklappt hatte, konnte das Team nun nicht mehr ausreichend umsetzen.

Nach der Halbzeitpause gelang das Umschaltspiel der Lahnstädter deutlich besser, jedoch führten überhastete Abschlüsse zu schnellen Ballverlusten. Dadurch wurde das Marburger Team immer mehr in die Defensive gedrängt. In einem intensiven Kampf konnten die Düsseldorfer den Marburgern lediglich noch ein Tor zu Ende des dritten Quarters abringen. Dies gelang durch eine kompakte Defense-Leistung und die gute Arbeit des Marburger Goalies.

Die im dritten Quarter gelungene Defensivarbeit des Marburger Teams konnte in den letzten 20 Minuten nicht aufrecht erhalten werden. Die Antlers zwangen die Saints durch starkes Pressing erneut zu übereilten Clears und konnten wiederholt schnell punkten. Trotz des späten Treffers durch Rene Lüftner, konnte die Niederlage nicht mehr abgewendet werden. Die Lahnstädter unterlagen den Antlers schlussendlich mit 10:3.

Nun gilt es bis zum kommenden Wochenende zu ackern und den Frankfurtern entschlossen entgegen zu treten.

Es spielten: (Tore/Assist) Martin Pauler, John Annand, Björn Welker, Till Balla, Felix Leidorf, Valentin Pappendorf, Alexander Steyer, Thorben Fiswick, Dylan Levine (1/0), Johannes Maier (1/0), Peter Konertz, Julian Opper, Rene Lüftner (1/0), Evangelos Panagiotou