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Relegation: SGMGK spielt oben mit

Am 20.05.2017 war unsere Spielgemeinschaft SGMGK am Ende der Straße zu Gast bei den Parderborn Hornets. Mit super Wetter und guter Stimmung ging es um den Aufstieg in die erste Bundesliga. Da wir wussten, dass mit Mainz und Frankfurt zwei top Teams aufwarteten, war unser vorrangiges Ziel: Teamspirit und Kampfgeist. Wir wollten allen zeigen was wir drauf haben!

In unserem ersten Spiel gegen Frankfurt wurde es nach einem holprigen Start kontinuierlich besser und wir fanden uns immer mehr in das Spiel. Unsere #26 Steffi und #44 Sarah sorgte für drei schöne Tore in der Offensive. Die gut aufgestellte Attack der Gegnerinnen hinderte uns allerdings immer wieder am Durchbruch zum Tor. Durch eine starke Defensive bewiesen wir im Gegenzug jedoch trotzdem, dass wir das Spiel nicht kampflos an Frankfurt abgeben würden. Am Ende mussten wir uns jedoch trotzdem mit einem 15:3 geschlagen geben.

Wir verabschiedeten uns nach diesem Spiel von unserer lieben Mitspielerin #11 Janet, die nun ihren Weg in Hamburg weitergehen wird. Wir wünschen dir weiterhin viel Glück und Erfolg und freuen uns, dass dein letztes Spiel so ein geiler Abschluss war!!!

In unserem zweiten Spiel gegen Mainz wurden nochmal alle Energiereserven mobilisiert um eine tolle letzte Partie der Saison zu präsentieren. Unsere Defense verbesserte sich während des Spiels deutlich und ließ in der Schlussphase nur noch sehr wenige Chancen zu. Durch starken Teamspirit bis zum Schluss und einer immer besseren Kommunikation untereinander, haben wir die Saison mit einem guten Spiel zu Ende gebracht und hatten noch einmal eine Menge Spaß. Auch diesmal durften sich Sarah und Steffi über Tore freuen. Das Spiel endete mit einem deutlichen 16:2.

Wir bedanken uns bei Paderborn für die super Organisation und bei Mainz und Frankfurt für tolle Spiele, die uns in unserer Entwicklung sicher weitergebracht haben! Jetzt freuen wir uns auf die vielen Turniere im Sommer!

#intouch #SGMGK #geilerletzterSpieltag

Gegen Frankfurt spielten (Tore):

Hund, Kaiser (1), Aichholzer, Casper, Santagati, Sommerkorn, Bussler (2), Garcia, Schmidtmann, Mandel, Rinne, Roether, Holzer, Loos, Ackermann

Gegen Mainz spielten (Tore):

Hund, Kaiser (1), Aichholzer, Casper, Santagati, Sommerkorn, Bussler (1), Garcia, Schmidtmann, Mandel, Rinne, Roether, Holzer, Ackermann

 

Harter Kampf gegen die Cologne Indians

Am vergangenen Samstag, trafen unsere Heiligen auf den bekannt starken Gegner aus Köln. Mit schwer dezimiertem Kader (11 Spieler), begann die Partie um 13:00Uhr im heimischen Georg-Gaßmann-Stadion.
Nach zuletzt zwei starken Siegen gegen Mainz und dem damit sicheren Relegationsplatz, gingen die Marburger mit Rückenwind in die Partie.

Wie schon zu erahnen, versuchten die Gäste von der ersten Minute an mit Druck schnelle Tore zu erzielen. Köln attackierte immer wieder das Marburger Tor, was zum schnellen 0:3 aus Sicht der Gastgeber führte. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels, wirkten die Lahnstädter wacher und begannen durch ordentliche Defense, die ersten Offensivaktionen durch zu führen. In der zwanzigsten Minute gelang dann kurz vor der Viertelpause das Anschlusstor durch unsere Nummer 12, Carlo Truyen.

Auch das zweite Viertel begann ungünstig aus Sicht der Heiligen. Schon nach 48 Sekunden gelang die 1:4 Führung aus Sicht der Kölner. Immer wieder mussten die Lahnstädter gut ausgeführte und starke Angriffe parieren. Trotz guter Defensivarbeit der Hintermannschaft konnte die Tore fünf, sechs und sieben nicht verhindert werden. Der Treffer unserer Nummer 27, Thorben Fiswick, zum zwischenseitlichem 2:6 machten dennoch Mut. Mit einem durchaus akzeptablen 2:7 gingen beide Mannschaften in die Halbzeit. Den Marburgern war zu diesem Punkt schon deutlich die fehlende Kaderstärke anzumerken.

Nach der Halbzeit folgte das beste Viertel der Saints. Mit großer Willenskraft, Ehrgeiz und erlaufenen Clears, gelang es unseren Jungs immer wieder vors Kölner Tor zu kommen. Unsere stark aufgelegte Nummer 23, Julian Opper, erzielte die Tore Nummer drei und vier für Marburg. Ebenso konnten die Kölner durch eine konzentrierte Defensivleistung, lediglich drei weitere Tore erzielen. Der Spielstand nach 60 Minuten lautete somit 4:10.

Im letzten Viertel war den Jungs die fehlende Kraft anzumerken. Die immer wieder wechselnden Kölner nutzen ihren Vorteil im Bezug auf die Kaderstärke und ließen den Lahnstädtern in den letzten 20 Minuten keine Chance. Somit wurden leider sieben weitere Tore erzielt, die uns zum Endergebnis von 4:17 führen.

Das das Endergebnis so hoch ausfallen würde, war für die Marburger Jungs aufgrund des Spielstands nach dem dritten Viertel ziemlich ärgerlich. Doch wieder einmal demonstrierten die starken Kölner, wieso sie die Nummer eins in der Westdeutschen Liga sind.

Nächsten Samstag gilt es gegen die Münster Mohawks die letzten Kraftreserven zu mobilisieren um Mut für das Relegationsspiel im Juni zu sammeln.

 

Es spielten (Tore/Assists): Philipp Ulreich (0/0), Henning Rekate (0/0), Felix Leidorf (0/0), Valentin Papendorf (0/0), Carlo Truyen (1/0), Tom Bormann (0/0), Johannes Maier (0/0), Thorben Fiswick (1/0), Alexander Steyer (0/0), Julian Opper (2/0) und Evangelos Panagiotou (0/0)

Relegation gesichert!

Zwei Wochen nach dem letzten Aufeinandertreffen hieß es am 6.5.17 wieder Saints gegen Musketeers. Das verschobene Spiel aus der Hinrunde stand auf dem Plan.

Für beide Teams ging es wie schon beim letzten Mal um den Einzug in die Relegation, um den sicheren Abstieg zu verhindern.

Nach nur 90 Sekunden war es dann schon so weit. Durch einen Treffer von Evangelos Panagiotou (Assist Alexander Steyer) gingen die Marburger mit 0:1 in Führung. Nur wenige Minuten später führten das sichere Passspiel und die gut sortierte Offensive zum 0:2. Neben den Pässen stimmten auch die Clears und das Stellungsspiel der Marburger. So konnte man das erste Viertel mit 1:4 für sich entscheiden.

Kurz nach Wiederanpfiff erzielten die Mainzer dann den Anschlusstreffer. Die Lahnstädter ließen sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen und entschieden auch dieses Quarter durch Tore von Thorben Fiswick und Evangelos Panagiotou für sich. Insbesondere das Spiel ohne Ball funktionierte an diesem Tag ausgezeichnet. Somit waren zu jedem Zeitpunkt mehrere  Anspielstationen offen und die Marburger konnten den Ball größtenteils für sich behaupten. Die Heimmannschaft hatte so kaum noch Chancen in Richtung des Marburger Tors, auch weil der Marburger Facer, Alexander Steyer,  fast jeden Face-Off für sich entscheiden konnte.

Auch in der zweiten Hälfte zeigten die Saints wieder mehr Willen, um den Einzug in die Relegation zu schaffen. Durch die konzentrierte Arbeit der Marburger Hintermannschaft hatten die Gastgeber im 3. Quarter nun noch wenige Chancen um noch einmal heranzukommen. Die Heiligen hingegen machten innerhalb von 8 Minuten alles klar. Drei Tore am Ende des dritten Viertels (Schützen: Rene Lüftner und Peter Konertz) führten zum 2:10 für die Gäste. Insbesondere das gute Zusammenspiel trug maßgeblich dazu bei. Hatten in den letzten Partien vorwiegend Einzelaktionen zum Torerfolg geführt, erzielten die Saints heute mehr als die Hälfte ihrer Tore mit Assists.

Das letzte Quarter wurde vor allem durch das nun etwas überhastete Spiel der Marburger noch einmal spannender. So konnten die Gastgeber noch kurz vor Schluss 2 Tore erzielen und verließen das Spielfeld nach einem  insgesamt sehr fair geführten Spiel mit einem 4:12.

Somit ziehen die Marburg Saints in die Relegation und kämpfen um den Verbleib in der 1. Bundesliga West.

 

Es spielten (Tore/Assists): Philipp Ulrich, Hennig Rekate, Felix Leidorf(0/1), Valentin Papendorf, Alexander Steyer (0/1), Johannes Maier(1/1), Peter Konertz (2/0), Carlo Truyen (1/0), Thorben Fiswick (2/1), Julian Opper (1/2), Jan-Heiner Kröger (0/1), Evangelos Panagiotou (3/0), Rene Lüftner (2/0)

Befreiungsschlag vs. Mainz

Am vergangenen Samstag dem 22.04.17 empfingen die Heiligen die Musketiere aus Mainz. Beiden Teams war die enorm hohe Anspannung und Wichtigkeit dieses Spiels anzumerken. Das Team, dass in der Gesamtbilanz des Hin- und Rückspiels als Sieger den Platz verlässt, bewahrt sich damit gute Chance auf die Relegation und somit den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse. Nach einer intensiven und konzentrierten Trainingswoche, waren die Saints Feuer und Flamme das Hinspiel für sich zu entscheiden, um somit mit gestärkten Rücken nach Mainz zu reisen.

Entgegen der letzten Spiele, schafften es die Lahnstädter von Anfang an mit voller Konzentration zu agieren und konnten dank zwei schnellen Toren von Carlo Truyen und Julian Opper in Führung gehen. Dem schnellen Gegentor der Mainzer, folgte das 3:1 der Lahnstädter durch Kai Sontowski. Insgesamt waren den Heiligen im 1. Quarter der Wille und die Motivation anzumerken. Im Gegensatz zu den bisher oft unsortierten Partien, wirkten die Marburger heute wach und absolut aufmerksam. Somit endete das erste Quarter mit 3:2 für die Heiligen.

Auch im zweiten Viertel, konnten die Saints den Mainzern weiterhin ihr Spiel aufzwängen. Durch gute Clears und klare Offensivaktionen, gewannen die Marburger weiterhin die Oberhand über das Spiel. In Folge dessen, fiel in der 27. Minute das vierte Tor durch unsere Nummer 31, Rene Lüftner. Somit gingen die Marburger mit einer 4:2 Führung in die Halbzeit. Das kein weiteres Tor für die Mainzer gefallen ist und man das 2. Quarter zu null beenden konnte, war vor allem unserem Goalie Björn Welker zu verdanken.

Gestärkt durch den Vorsprung starteten die Lahnstädter, durch ein erneut schnelles Tor von Thorben Fiswick in die zweite Halbzeit. Die folgenden fünf Minuten gehörten jedoch den Mainzern, die mit zwei schnellen Toren auf 5:4 verkürzen konnten. Genau diese Phasen der kurzen Unaufmerksamkeit führten bei den Marburgern, in der Vergangenheit, häufig zum Einbruch und der Kehrtwende im Spielverlauf. Doch nicht heute! Dank einer ausgewogenen Teamleistung gelang den Heiligen Tor Nummer sechs und sieben durch Spielertrainer Evangelos Panagiotou und Peter Konertz. Das dritte Quarter endete mit einem 7:4 Vorsprung aus Sicht der Lahnstädter.

Mit höchstmöglicher Motivation und dem Gedanke an den möglichen Sieg, gingen die Marburger ins letzte Quarter. Auch hier zeigte sich erneut der eiserne Wille unserer Jungs das heutige Spiel für sich zu entscheiden. Durch weitere Tore von Vincent Umathum, Peter Konertz und Rene Lüftner, konnten die Marburger den Sieg ungefährdet über die Zeit bringen. Somit lautete das Endergebnis nach 80 Minuten sehenswertem Lacrosse 10:4 !

Endlich konnten die Saints ihr volles Potential ausschöpfen und den verdienten ersten Saisonsieg einfahren. Hervorzuheben ist zum einen die überragende Teamleistung, was sich deutlich ausdrückt durch acht verschiedene Torschützen bei zehn geschossenen Toren und zum anderen, die überragende Defenseleistung unserer Hintermannschaft, insbesondere unseres Goalies Björn Welker.

Mit gestärktem Rücken geht es nun zum Rückspiel nach Mainz. Sticks Up!

Es spielten (Tore/Assists): Björn Welker, Hennig Rekate, Felix Leidorf, Till Balla, Valentin Papendorf, Kai Sontowski (1/0), Alexander Steyer, Johannes Maier, Vincent Umathum (1/0), Peter Konertz (2/0), Carlo Truyen (1/0), Sascha Henrici, Thorben Fiswick (1/0), Julian Opper (1/1), Jan-Heiner Kröger, Evangelos Panagiotou (1/0), Rene Lüftner (2/0)

Nachtrag zum Heimspiel vs. Düsseldorf am 08.04.17

Bei Sonnenschein und leichtem Wind hieß es vergangene Woche Samstag wieder einmal Heimspiel für die Heiligen aus Marburg. Auf dem Spielplan standen die Düsseldorf Antlers. Zu erreichen galt dieses Mal vor allem mehr Ballbesitz und ein ruhigeres Aufbauspiel als im letzten Aufeinandertreffen.

Das Duell startete ausgewogen. Trotz der gut vorgetragenen Angriffe des Gegners konnte die Marburger Hintermannschaft durch ihr gutes Stellungsspiel überzeugen und ließ kaum Chancen für die Antlers zu. Durch sichere Clears und  gute Pässe konnten sich die Heiligen immer wieder vor das Tor der Gäste spielen und sich einige Torchancen erarbeiten. Auch nach dem Führungstreffer der Düsseldorfer ließ sich das Team nicht aus der Ruhe bringen, gleichte durch ein Tor von Carlo Truyen (Assist: Rene Lüftner) aus und spielte ein insgesamt sehr überzeugendes erstes Viertel.

Ähnlich gut startete die Mannschaft in das zweite Viertel und hatte zu diesem Zeitpunkt keine großen Schwierigkeiten gegen die Gäste. Als sich aber in der Mitte des 2. Quarters der Marburger Goalie Philipp Ulrich am Oberschenkel verletzte, drehte sich das Spiel. Trotz starker Schmerzen spielte der Marburger Schlussmann weiter und konnte, mehr auf einem Bein stehend als auf zweien, noch einige Bälle parieren. Dennoch musste er kurz vor der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden und wurde, beim Spielstand von 1:6, bis zum Ende des Spiels durch Middie Johannes Maier ersetzt.

Von nun an hieß es also die Bälle in der Offense lange zu kontrollieren und in der Defense noch sicherer zu stehen, um den Ball möglichst vom Tor fernzuhalten und den neuen Goalie zu entlasten.

Diese Taktik wurde vor allem im dritten Viertel gut umgesetzt. Nach vorne ging für die Düsseldorfer nicht viel. Ein paar Schüsse am Tor vorbei und an die Pfosten war alles. Wie im ersten Viertel zahlte sich die aufmerksame Abwehrarbeit der Heimmannschaft aus. Doch auch die Marburger hatten kein Glück im Abschluss. Obwohl mehr Chancen erspielt wurden als zuvor, scheiterten die Saints am gegnerischen Goalie und Metall. Somit endete dieses Quarter wieder mit einem Unentschieden – 0:0.

Zu Beginn des letzten Viertels war also noch nichts entschieden.

Wieder starteten die Saints, wie bereits im gesamten Spiel, mit guten Clears und ruhigen Offensivaktionen. Allerdings machte sich langsam der Personalmangel in der Verteidigung bemerkbar. Immer mehr Schüsse fanden ihren Weg auf das Marburger Tor. Dank der guten Leistung des Ersatzgoalies, der mehrere Angriffe der Düsseldorfer entschärfte, konnten die Gäste das Spiel lange Zeit nicht als sichere Sache abhaken. So folgten nun immer mehr Schüsse der Antlers Offensive, denen schließlich nicht mehr Stand gehalten werden konnte. Drei kurz aufeinanderfolgende Tore entschieden das Spiel für die Antlers. Durch überhastete Abschlüsse und einigem Pech im Abschluss konnten die Heiligen auch im Angriff nichts mehr ausrichten. Das Spiel endete so mit einem 1:10.

Trotz des deutlichen Ergebnisses hat das Team, insbesondere Philipp Ulrich und Johannes Maier, großen Einsatz gezeigt. An der Torausbeute wird zwar noch zu arbeiten sein. Dennoch führte das gute Aufbauspiel und die starke Abwehrleistung der Heimmannschaft lange Zeit zu einem ausgewogenen Spiel. Darauf kann in den nächsten Begegnungen aufgebaut werden.

 

Es spielten (Tore/Assists): Philipp Ulrich, Felix Leidorf, Valentin Papendorf, Till Balla, Johannes Maier, Alexander Steyer, Felix Filmer, Jeff Struble, Carlo Truyen (1/0) , Thorben Fiswick, Julian Opper, Rene Lüftner (0/1), Jan-Heiner Kröger

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SGMGK überzeugt auf Kasseler Kunstrasen mit Doppelsieg

Am Sonntag den 02. April hieß es: Heimspieltag in Kassel für die SGMGK. Als Gegnerinnen rückten Essen/Bochum und Münster B aus Nordrhein-Westfalen an. Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Köln/Bonn konnte die SG diesmal mit einer starken Besetzung glänzen und erhoffte sich deshalb ein ausdauerndes Spiel gegen die beiden gegnerischen Teams.

Anpfiff zum ersten Spiel gegen Essen/Bochum war um 11 Uhr. Hier konnte die SG bereits in den ersten acht Minuten zwei Tore durch die #44 (Kaiser) und #34 (Beyer) erzielen. In die Halbzeit ging die SG mit einem Vorsprung von 3 Toren, der allerdings in der nächsten Hälfte noch einmal ausgebaut werden sollte. In der Pause wurde vor allem noch einmal zu einem guten Zusammenspiel und besserer Kommunikation in der Defense aufgerufen. In der zweiten Halbzeit musste die SG selbst nur noch 2 Tore der Ruhrpottlerinnen verbuchen, konnte aber durch gutes Teamplay die eigene Führung letztlich auf 14:4 ausbauen.

Nach kurzer Verschnaufpause stand der SGMGK nun das zweite Spiel gegen Münster B bevor, die mit Verstärkung aus dem A-Team auftrumpfen konnten. Zu Beginn der ersten Halbzeit setzte sich die SG klar in Führung und landete einige Treffer, während die Münsteranerinnen sich in den ersten 20 Minuten mit nur einem Tor zufriedengeben mussten. In den letzten sieben Minuten vor der Halbzeitpause landete das Team aus Westfalen allerdings noch vier Treffer, sodass sich die SGMGK mit einem zittrigen Vorsprung von lediglich drei Punkten (8:5) in die Pause begab. Für die zweite Halbzeit sollten nun noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden, um die mit nur 12 Spielerinnen angereisten Münsteranerinnen auch konditionell auszuspielen. Kurz nach dem Anpfiff landete der Ball noch zweimal im heimischen Tor und setzte die SG, die nur noch ein Tor in Vorsprung hatte, unter Druck. Schlussendlich konnte sie allerdings bis Spielende noch acht weitere Tore erzielen und beendete die Partie mit einem souveränen Sieg von 16:7.

Wir danken Kassel für den schönen „Heimspiel“-Tag, beiden Teams für die fairen Spiele und wünschen weiterhin viel Erfolg in der Rückrunde. Danke auch an die zahlreichen Fans, die zur Unterstützung mit angereist sind.
Ganz besonderer Dank gilt allerdings unserer #31 Nelli Jerke, die vier Jahre für die Marburg Saints gespielt hat und nun aus beruflichen Gründen nach Münster ziehen wird. Wir wünschen Dir alles Gute Nelli und werden Dich und Deine Crease Roll vermissen und in guter Erinnerung behalten!

 

Gegen Essen/Bochum spielten (Tore(Assists): Ackermann, Rinne, Loos, Mandel, Kuhn, Roether, Holzer, Caspers (1/0), Quebbemann, Santagati, Beyer (1/0), Reinhardt, Jerke (1/1), Kaiser (4/0), Groß (0/2), Maslennykova, Carle, Gmach, Breuer, Garcia (7/0)

 

Gegen Münster B spielten (Tore/Assists): Ackermann, Rinne, Loos, Mandel, Kuhn, Roether, Holzer, Hund (0/1), Quebbemann, Santagati (1/1), Beyer (4/1), Jerke (3/0), Kaiser (2/1), Groß (0/1), Maslennykova, Carle, Gmach, Breuer, Garcia (2/0), Schmidtmann (4/0)

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Kräftiger Kampfgeist in Köln

Während ihrer Reise nach Köln, am vergangenen Sonntag, begleiteten die SGMGK gemischte Gefühle. Mit nur zwei Auswechselspielerinnen und einigen Neulingen sollten sie die stets herausfordernde Partie gegen die Spielgemeinschaft Köln/Bonn bestreiten. Dennoch überraschte das Team trotz durchwachsener Startbedingungen mit starkem Kampfgeist, Durchhaltevermögen und guter Zusammenarbeit.

Zu Beginn des Spiels glänzte unsere SG vor allem durch eine robuste Defense und konnte zwei hervorragende Tore durch Middie Wiebke Beyer #34 und die neue Attack-Spielerin Ruth Breuer #37, die ihr erstes Bundesligaspiel absolvierte, erzielen. Trotzdem musste unsere Spielgemeinschaft einige Gegentore einstecken. In einem Time-Out wurde deshalb noch einmal zu einem besseren Zusammenspiel in der Attack und vermehrter Kommunikation in der Defense aufgerufen.

Obgleich der wenigen Auswechselspielerinnen mobilisierte die SG in der zweiten Halbzeit noch einmal ihre Kräfte und konnte, auch dank der ausdauernden Mittelfeldspielerinnen, sechs weitere Treffer erzielen. Somit schlossen sie langsam aber sicher zu den Toren der Rheinländerinnen auf. Die SG machte es Köln/Bonn also nicht leicht. Durch ein hartes Spiel in der Defensive versuchten die Köln-/Bonnerinnen die SGMGK aufzuhalten, mussten dafür aber auch vier gelbe Karten kassieren. In den letzten Minuten schien der Ausgleichstreffer deshalb zum Greifen nah. Zwei Minuten vor Spielende durfte allerdings auch unsere #34 auf der Strafbank neben der Gegnerin Platz nehmen.

Erfreulicherweise konnten sich die zahlreichen neuen Spielerinnen der SGMGK gut in das Team einfügen und trugen zu einem erfolgreichen und ausgeglichenen Spiel bei. Das Match endete letztendlich mit einem relativ knappen Ergebnis, aus dem die Rheinländerinnen mit einem 8:11 als Siegerinnen hervorgingen. Die zweite Hälfte gewannen unsere Damen allerdings mit einem 6:3 Vorsprung.

Die SGMGK bedankt sich bei Köln/Bonn für das spannende Spiel und wünscht weiterhin viel Erfolg in der Rückrunde. Am 2. April in Kassel freut sie sich außerdem über Unterstützung vom Spielfeldrand, wenn gegen die SG Bochum/Essen und Münster B gespielt wird.

https://www.facebook.com/events/390962054608417/

 

Es spielten für die Spielgemeinschaft Marburg/Göttingen/Kassel (Tore): Ackermann #27, Aichholzer #36, Beyer #34 (2), Breuer #37 (1), Carle #56, Groß #42, Holzer #14, Kaiser #44, Loos #11, Maslennykova #43, Quebbemann #24, Rinne #3, Santagati #41 (4), Schmidtmann #30 (1).

Freundschaftsspiel vs. Bielefeld

Bei bestem Frühlingswetter machten sich unsere Gäste aus Ostwestfalen auf den Weg in die schöne Lahnstadt. Für Bielefeld und für Marburg war dies zudem eine Premiere! Zwar kannten sich die Teams bereits aus der Indoor-Liga und verschiedenen Turnieren, jedoch war es das erste Mal, dass sich die beiden Teams auf dem Feld gegenüber standen. Somit freuten sich beide Teams auf einen neuen Gegner und ein spannendes Spiel.

Nach der letzten 13:2 Niederlage im Hessenduell gegen den SC 1880 Frankfurt benötigten Saints unbedingt ein Erfolgserlebnis um die noch vorhandenen Wunden zu flicken. So startete man auch von Beginn an konzentriert und konnte  den ersten gewonnenen Faceoff durch ein Tor von Rene Lüftner mit einem Assist von Julian Opper krönen. Generell stimmten der Einsatz und die Leistung der Saints an diesem Tag. Die zuletzt formschwache Offense agierte clever, brachte so gut wie jeden Pass an den Mann und belohnte sich im ersten Quarter mit vier weiteren Toren durch Kai Sontowski, Thorben Fiswick und Johannes Maier. Aber nicht nur die Offense erwischte einen ihrer besseren Tage, auch die Defense der Marburger zeigte einmal mehr ihre Qualitäten. Das Angriffsspiel der Bielefelder wurde weitgehend unterbunden, es wurde um jeden Groundball hart gekämpft  und die Clears wurden clever ausgespielt.

Im zweiten Quarter wurde diese Leistung weiter fortgesetzt, angetrieben sich den Frust der letzten Niederlagen von der Seele zu spielen wurde die Führung durch zwei weitere Tore von Thorben Fiswick und Julian Opper zur Halbzeit zu einem soliden 8:1 ausgebaut.

Die Pause nutzte Coach Panagiotou  dazu die noch vorhandenen Fehler im Spiel der Marburger anzusprechen und schwor das Team darauf ein, gleich von Beginn an mit dem Tempo weiterzumachen, mit dem man beim Halbzeitpfiff aufgehört hat.

Es folgte das dritte Quarter…  Wie schon die ganze Saison über ist das dritte Quarter bei den Saints gefürchtet… Denn auch diesmal gelang es nicht die Konzentration aus der ersten Hälfte mitzunehmen und so ließ man die Bielefelder Gäste aufspielen, welche ihre Chancen und vor allem die Fastbreaks nutzten und so auf 9:5 herankamen. Sollte es nun doch noch einmal spannend im Georg Gassmann Stadion werden?

Im Schlussquarter wurden noch einmal die letzten Kraftreserven ausgepackt, die Defense fing sich und auch die Offense brachte wieder ihre Pässe an. Man spürte den Willen im gesamten Team hier als Sieger vom Platz zu gehen. Dieser Wille zeigte sich im unermüdlichen Kampf um den Ball. So wurde durch harte Rides der Turnover oft  noch in der Hälfte der Bielefelder verursacht und man nutzte wieder die herausgespielten Chancen. Am Ende standen bei strahlendem Sonnenschein die Saints mit 12:7 als Sieger auf dem Platz, aber auch in den Gesichtern unserer Bielefelder Gäste konnte man ein Lächeln erkennen.

Wir Bedanken uns bei unseren Bielefelder Gästen,  den zwei Refs aus Kassel, für die das Spiel, ihr erstes als Schiedsrichter war und bei unseren zwei hauseigen Refs Vincent und Alex.

Es spielten, (Tore/Assists): Philipp Ulrich, Felix Leidorf, Till Balla, Henning Rekate , Valentin Papendorf, Thorben Fiswick (5/0), Kai Sontowski (1/1), Johannes Maier (1/0), Peter Konertz (2/0), Carlo Truyen, Felix Filmer, Rene Lüftner (2/1), Julian Opper (1/2), Evangelos Panagiotou (0/3), Jan-Heiner Kröger

 

Niederlage im Hessenduell

Am vergangen Samstag, den 04.03.2017 war es wieder soweit. Mit einem Hessenderby startete die Rückrunde für unser Herrenteam. Personell geschwächt aber motiviert begab sich das Team nach Frankfurt.

Bedingt durch den Ausfall unseres Facers, konnte sich das Heimteam den Ball schnell erkämpfen und stürmte auf das Marburger Tor zu. Gleich zu Beginn wurde das Team von zwei schnellen Toren des SC Frankfurt 1880 überrumpelt. Danach stand die Verteidigung sicherer. Die Angriffe der Frankfurter konnten immer öfter abgefangen werden und einige Fast-Breaks führten zu eigenen Chancen. Dennoch konnte das 0:3 zum Ende des ersten Viertels nicht verhindert werden.

Das zweite Viertel startete zum Bedauern der Gäste ähnlich. Der Rückstand erhöhte sich erneut durch zwei schnelle Tore. Die Lahnstädter verloren viele Groundballs und verschenkten durch überhastete Pässe und Abschlüsse den Ball. Die darauf folgenden Fast-Breaks des SCF führten zum 0:8 Rückstand zur Halbzeit. Ein höheres Hintertreffen konnte durch die starke Leistung des Marburger Goalies Philipp Ulrich verhindert werden.

Die zweite Halbzeit lief aus Sicht der Saints deutlich positiver. Obwohl ein wieder schnelles Tor der Frankfurter den Abstand vergrößerte, spielte das Team nun besser zusammen. Ein ruhiger Spielaufbau, gut vorgetragene Clears und ein sichereres Passspiel führten zu einem ausgeglichen Spiel. In der 55. Minute konnten die Heiligen ihren ersten Treffer verbuchen. Nach Vorarbeit von Evangelos Panagiotou versenkte Jan-Heiner Kröger den Ball im Netz und erzielte so in seinem Erstligadebüt gleich seinen ersten Treffer. Das intensiv geführte dritte Quarter endete fünf Minuten später 1:3.

Auch im letzten Abschnitt gelang dem Heimteam ein schneller Treffer. Allerdings war es nun das Marburger Team was immer häufiger den Weg zum Tor suchte. Koordiniertes und ruhiges Passspiel, gute Fast-Breaks und immer mehr Schüsse auf das Frankfurter Tor waren zu beobachten. Dies führte zum zweiten Treffer der Saints. Nach 70 gespielten Minuten traf Peter Konertz nach einem Assist von Jan- Heiner Kröger das Tor des SCF. Die Heiligen warfen nun noch einmal alles nach vorne und versuchten den Rückstand zu verringern. Allerdings gelang ihnen das trotz immer besserem Einsatz nicht. Nach einem 1:2 in den letzten 20 Minuten endete das Spiel 2:13.

 

Somit war am Ende des Tages die gleiche Schwäche wie zum Ende der Rückrunde zu erkennen – das Zulassen schneller Gegentreffer. Daran wird in den nächsten Wochen erneut zu arbeiten sein. Positiv anzurechnen ist den Saints ihre hohe Motivation und der Wille, trotz deutlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit bis zum Ende alles zu geben. Darauf lässt sich aufbauen!

 

Es spielten: Philipp Ulrich, Till Balla, Henning Rekate, Felix Leidorf, Valentin Papendorf, Johannes Maier, Peter Konertz (1/0), Evangelos Panagiotou (0/1), Julian Opper, Rene Lüftner, Jan-Heiner Kröger (1/1), Alexander Seitz