Nachdem sich die zweite Mannschaft der Saints zusammen mit der zweiten Mannschaft aus Frankfurt unter dem erfolgsversprechenden Namen SG Fraburg in der Hinrunde zusammengetan hatte und schon einige Siege einfahren konnte, bestand nun das vorrangige Ziel für die Rückrunde darin, sich spielerisch weiterzuentwickeln, mehr Spielerfahrung zu sammeln und eine gute Teamarbeit zu erreichen.

 

FRABURG-SAARLAX

Los ging es für die SG am Samstag auf eigenem Rasen gegen das Team Saarlax aus Saarbrücken und Trier. Unterstützung bekam das fusionierte Heimteam von drei Spielern aus der ersten Mannschaft der Saints.

Bei bestem Sonnenschein und milden Temperaturen waren die Voraussetzung für einen schönen Lacrosse Spieltag gegeben und beide Teams waren motiviert ihr Bestes zu geben. Schon nach 6 Minuten konnte die SG den ersten Treffer durch Steve Laforet für sich beanspruchen. Da die Fraburger bisher noch nicht zusammen trainieren konnten, brauchte das Zusammenspiel etwas Zeit. Das zweite Viertel ging durch Treffer von Steve und Carlo Truyen torreich weiter, sodass sich ein gutes Halbzeitergebnis von 4:0 erzielen lies.

Die zweite Hälfte brachte vor allem dem gegnerischen Goalie viel Arbeit. An Torchancen mangelte es nicht, nur musste noch an der Präzision gearbeitet werden, was der Frankfurter Yannick Rabow jedoch gleich drei Mal hintereinander erfolgreich umsetzten konnte. Die Fraburger Defense arbeitete konzentriert und lies keine wirklichen Torchancen der Gegner aufkommen.

Im letzten Viertel drehte Fraburg nochmal auf und läutete mit vier weiteren Toren den Endstand von 11:0 ein. Insgesamt war es ein sehr faires Spiel, was sich durch keine einzige Strafzeit beweisen lässt. Beide Teams haben gut gekämpft und gesehen, wo noch Arbeit vor ihnen liegt.

Alles in allem also ein sehr gelungener Rückrunden Auftakt für die SG Fraburg.

 

Es spielten: Björn Welker, Valentin Papendorf, Carlo Truyen, Henning Rekate, Yannick Rabow, Julian Opper, Kriztian Petö, Jan-Heiner Kröger, Thorsten Zobel, Marc Adam, Lukas Mellinger, Steve Laforet

 

FRABURG – KÖLN/BONN II

Weiter ging es für die SG schon am nächsten Tag gegen die SG Köln/Bonn. Das Hinspiel gewannen die Kölner eindeutig mit 12:3, weshalb es galt sich auf ein schweres und kräftezehrendes Spiel einzulassen. Bei nur 11 angereisten Spielern war klar, dass jeder an seine Grenzen gehen musste, um dieses Spiel für Fraburg zu gewinnen. Unterstützung fand die SG diesmal durch drei erfahrene Spieler aus der ersten Mannschaft von Frankfurt. Noch durch den Sieg am Vortag euphorisch gestimmt, ging die SG Fraburg angriffslustig in das Spiel gegen den Tabellenführer.

Entscheidend war vor allem die defensive Arbeit gegen die offensiv erfahrenen und starken Domstädter. Es galt eine gute Kommunikation untereinander herzustellen, damit jeder Slide sitzen würde und keine Lücken entstehen konnten.

Das Spiel startete anders, als man vielleicht erwartet hatte. Die SG Fraburg spielte von Beginn an konzentriert und belohnte sich mit einer 2:0 Führung gegen die Kölner. Das Spiel sah nun deutlich ausgeglichener aus, als noch in der Hinrunde. Im Verlauf entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen beider Teams. Die größte Schwierigkeit waren die Groundballs, die auf dem durch Regen aufgeweichten Rasenplatz jedes Mal zu einem großen Gemenge führten. Desweiteren zeigte sich, dass die Kölner vor allem in Fraburger Unterzahl ihre Tore erzielen konnten. Nichtsdestotrotz gelang der SG Fraburg durch Kampf und sehr gute Offensivarbeit vor allem durch Marc Adam eine Führung bis zum Anfang des vierten Quarters.

Danach zeigte sich, dass das letzte Spiel erst einen Tag zurücklag und die Fraburger mit nur einem Auswechselspieler nicht gut aufgestellt waren. Durch einige Überzahltore und defensive Unkonzentriertheiten konnte die SG Köln/Bonn an Fraburg vorbeiziehen und gewann das Spiel mit 11:7. Insgesamt kann die SG Fraburg jedoch stolz auf sich sein. Sie zeigte Angriffslustst, gute Offensiv- sowie Defensivarbeit und setzte ein Zeichen, dass sie die Winterpause gut genutzt haben und sich nicht noch einmal so hoch besiegen lassen wollen.

 

Es spielten: Björn Welker, Henning Rekate, Krisztian Petö, Jan-Heiner Kröger, Thorsten Zobel, Marc Adam, Yannick Rabow, Sebastian Mercer, Sebastian Peterka, Per Olters und Moritz Deubener