Am vergangenen Sonntag, den 20.11.2016 begaben sich die Saints aus Marburg zu ihrem letzten Spiel der Hinrunde nach Aachen. Trotz vieler Ausfälle und geschwächter Spieler, wollte man alles für ein positives Ende der Hinrunde geben.

 

Genau dieses Ziel war vor allem im ersten Quarter zu spüren. Trotz einer frühen 3:0 Führung der Heimmannschaft  ließ man die Köpfe nicht hängen. Die Marburger gewannen in dieser Spielphase deutlich mehr Faceoffs, erarbeiteten sich viele Chancen und konnten bald durch Tore von Thorben Fiswick und Peter Konertz (Assist: Rene Lüftner) verkürzen. Somit ging man mit 2:3 in die erste Pause.

Drei schnelle Tore der Aachener zu Beginn des zweiten Viertels erhöhten den Rückstand der Saints auf 2:6. Allerdings konnte sich das Team nach einem Timeout erneut fangen und ließ bis zur Halbzeitpause durch eine strukturiertere Abwehrarbeit und eine gute Torhüter-Leistung keine Tore mehr zu. Frühe Ballverluste in der Offensive führten dazu, dass keine eigenen Treffer erzielt wurden. Dennoch blieb die Partie damit zur Pause noch vollkommen offen.

In der folgenden Halbzeit gewannen die Lahnstädter kaum noch Groundballs, es mangelte an Laufbereitschaft und leichte Fehler führten zu immer neuen Turnovers. Diese Phase nutzte der Gegner durch geschicktes Zeit-u. Passspiel aus, um den Ball weitere sechs Male im Netz der Jungs aus Marburg unterzubringen. Somit versetzten sich die Gäste in diesem Viertel selbst in ein zu großes Hintertreffen – 2:12 stand es zum Quarter-Ende.

In den abschließenden 20 Minuten bäumte sich das Team aus Hessen noch einmal auf. Sowohl Faceoffs als auch immer mehr Groundballs wurden erobert und zahlreiche Torschüsse herausgespielt. Durch Tore von Thorben Fiswick und Rene Lüftner konnte die Mannschaft zwischenzeitlich auf 4:13 verkürzen. Trotz des nun wieder deutlich engagierteren Auftretens, konnte das jetzt immer aggressiver spielende Heimteam nicht mehr am Sieg gehindert werden. Nach einem intensiv geführten letzten Viertel endete das Spiel 4:17.

 

Trotz dieses Fehlschlags können und müssen die 1. Herren der Marburg Saints einiges an Erkenntnissen in den Winter mitnehmen. Aufmerksamkeit von Anfang an und vor allem zu Beginn jedes einzelnen Quarters, sowie voller Einsatz zu jedem Zeitpunkt sind hierbei besonders zu beachten.

Mit diesen Elementen und hartem Training wird der Liga nach dem Winter ein anderer Gegner gegenüberstehen als zuvor. Das ist ein Versprechen!

 

Es spielten: (Tore/Assist) John Annand, Björn Welker, Till Balla, Felix Leidorf, Henning Rekate, Alexander Steyer, Thorben Fiswick (2/0), Tom Bormann, Johannes Maier, Peter Konertz (1/0), Rene Lüftner (1/1), Evangelos Panagiotou

Am Samstag dem 22.10.16, war der SC Frankfurt 1880 zu Gast bei den Marburg Saints. Nach der Niederlage in der Vorwoche gegen Düsseldorf hatten sich die Herren vorgenommen, an ihren Fehlern zu arbeiten und den Frankfurtern ordentlich zuzusetzen.

Im ersten Viertel gelang genau dies nicht. Die Lahnstädter verloren ihre Face- Offs und waren in der Verteidigung unorganisiert. Nach nur 4:30 Minuten fiel schon das erste Tor für die Gäste. In der Offensive konnten die Bälle nicht lange genug gehalten werden, was zu schnellen Turnovers führte. Dadurch gelang es den Frankfurtern mit 5:0 das erste Quarter zu beenden.

Nach klaren Worten von Spielertrainier Evangelos Panagiotou starteten die Saints deutlich besser in das zweite Viertel. So konnten die Marburger innerhalb von drei Minuten auf 5:2 verkürzen. Nun wurde endlich so gespielt wie man sich es vorgenommen hatte. Die Offensive konnte die Bälle länger halten und die Defense stand sowohl sortiert als auch sicher. Trotz unterlaufener Fehler und immer aggressiver spielenden Gegnern, kämpften die Saints füreinander. So wurden verlorene Bälle zurückerobert und es stand  zur Halbzeit 7:2.

Direkt nach der Halbzeit erzielte Evangelos Panagiotou nach sehr guter Vorarbeit von Thorben Fiswick das schnelle Tor, was den Marburgern weiteren Aufschwung verlieh. Trotz guten Einsatzes und sauber vorgetragenen Clears, gelang es den Saints nicht weitere Tore der Frankfurter zu verhindern. Auch wenn die Offensive ordentlich zusammenarbeitete und den Ball gut laufen ließ, ging lediglich ein weiteres Tor aufs Konto der Lahnstädter. Hierbei fehlte die Effektivität im Abschluss.

Mit letzten Kraftreserven gingen unsere Jungs in das vierte Quarter. Noch einmal versuchten alle Saints gefährlich zu werden und den Ball schnell nach vorne zu tragen. Aufgrund der guten Defensivarbeit des SCF 1880 und der zu geringen Chancenverwertung der Saints, gelang es jedoch nicht noch einmal heranzukommen. Durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit, konnten hingegen die Frankfurter ihre Führung weiter ausbauen. So stand es zu Spielende 14:5 für die Gäste.

Trotz der klaren Niederlage, sind vor allem der Kampfgeist der Gastgeber und die drei letzten Viertel, in denen gute Clears und eine engagierte Offensivarbeit zu sehen waren, als positive Eindrücke mit in die Trainings der nächsten Wochen zu nehmen.

Es spielten: (Tore/Assist) John Annand, Björn Welker, Till Balla, Felix Leidorf, Henning Rekate, Valentin Pappendorf, Alexander Steyer, Thorben Fiswick (1/2), Tom Bormann, Johannes Maier, Peter Konertz, Julian Opper (1/0), Rene Lüftner, Evangelos Panagiotou (3/0)

Unsere ersten Herren begaben sich vergangenen Sonntag zum Auswärtsspiel nach Düsseldorf. Trotz des dezimierten Kaders, ging das Team nach dem gewonnen Freundschaftsspiel gegen Mainz zwei Wochen zuvor, mit hohen Erwartungen und neu gewonnenem Selbstvertrauen in die Partie. Punkt 13 Uhr startete die Begegnung der 1. Bundesliga West

Im ersten Quarter führten Ehrgeiz und eine gute Organisation auf dem Spielfeld zur schnellen Führung durch Johannes Maier. Nach dem Anschlusstreffer der Düsseldorfer brachte Neuzugang Dylan Levine die Lahnstädter erneut in Führung. Bis hierhin gelang es den Marburgern den Düsseldorfern auf Augenhöhe zu begegnen und das Geschehen auf dem Spielfeld zu kontrollieren.

Daraufhin startete der DSC 1899 intensiver in das zweite Quarter und zwang die Saints zu leichten Fehlern, die ihre wenigen Chancen zudem ungenutzt ließen. Vor allem durch misslungene Clears der Marburger und gut vorgetragene Fast Breaks des DSC, konnte dieser bis zur Halbzeit die Führung erringen und auf 5:2 ausbauen. All das, was im ersten Spielabschnitt noch gut geklappt hatte, konnte das Team nun nicht mehr ausreichend umsetzen.

Nach der Halbzeitpause gelang das Umschaltspiel der Lahnstädter deutlich besser, jedoch führten überhastete Abschlüsse zu schnellen Ballverlusten. Dadurch wurde das Marburger Team immer mehr in die Defensive gedrängt. In einem intensiven Kampf konnten die Düsseldorfer den Marburgern lediglich noch ein Tor zu Ende des dritten Quarters abringen. Dies gelang durch eine kompakte Defense-Leistung und die gute Arbeit des Marburger Goalies.

Die im dritten Quarter gelungene Defensivarbeit des Marburger Teams konnte in den letzten 20 Minuten nicht aufrecht erhalten werden. Die Antlers zwangen die Saints durch starkes Pressing erneut zu übereilten Clears und konnten wiederholt schnell punkten. Trotz des späten Treffers durch Rene Lüftner, konnte die Niederlage nicht mehr abgewendet werden. Die Lahnstädter unterlagen den Antlers schlussendlich mit 10:3.

Nun gilt es bis zum kommenden Wochenende zu ackern und den Frankfurtern entschlossen entgegen zu treten.

Es spielten: (Tore/Assist) Martin Pauler, John Annand, Björn Welker, Till Balla, Felix Leidorf, Valentin Pappendorf, Alexander Steyer, Thorben Fiswick, Dylan Levine (1/0), Johannes Maier (1/0), Peter Konertz, Julian Opper, Rene Lüftner (1/0), Evangelos Panagiotou

Letzten Samstag war es soweit, die Saints starteten in eine neue Saison in der 1. Bundesliga West. Als Auftaktgegner war niemand anderes als Liganeuling Münster im schönen Marburg zu Gast. Es sollte also wie erwartet ein spannender erster Spieltag werden…

Dezimiert durch einige Abgänge, Verletzungen und dem altbekannten Problem der Semesterferien fanden sich 14 Lahnstädter am frühen Samstag Morgen im Georg Gassmann Stadion ein. Erfreulich zu berichten ist, dass es das erste Spiel der beiden amerikanischen Austauschstudenten und neuen Saints Connor Anand und Dylan Levine war.

Punkt 11:30 Uhr startete das Spiel mit dem ersten Faceoff der Saison. Nach einigen Minuten des Abtastens beider Mannschaften landete der Ball das erste Mal durch Attacker Julian Opper im Tor der Münsteraner. Auch das zweite Tor sollte nicht lange auf sich warten lassen. Nach einem geblockten Schuss schaltete Midfielder Alexander Steyer am schnellsten und konnte den Rebound am Torwart vorbei ins Netz legen. Doch Liganeuling Münster konnte sich fangen und noch vor Ende des ersten Quarters den Ausgleich erzielen.

Der Beginn des 2. Quarters gehörte wieder den Hausherren und so war es Thorben Fiswick, der in einem schönen Man-Up Spielzug die erneute Führung für die Saints herstellen konnte. Leider funktionierte im weiteren Verlauf des Spiels das sonst im Training so gute Zusammenspiel der Offensive nicht wie gewünscht. So resultierten durch viele Einzelaktionen Ballverluste und die Saints fanden sich immer mehr in die Defensive gedrängt. Münster hatte nun die besseren Chancen und so gelang es den Mohawks eine 4:3 Führung zur Pause heraus zuspielen.

Auch das 3. Quarter gehörte den Münsteranern und schon früh konnten die Mohawks ihre Führung durch 2 weitere Treffer auf 6:3 ausbauen. Der in einem schönen Spielzug herausgespielte  Anschlusstreffer durch Julian Opper mit Assist von Spielercoach Evangelos Panagiotou und das gut funktionierende neueingeführte Defensesystem hielten die Lahnstädter im Spiel und man versuchte noch einmal ins Spiel zurückzufinden.

Leider fehlte auch im 4. und letzten Quarter den Hausherren der nötige Biss und so gab man sich mit Abpfiff 9:5 gegen Aufsteiger Münster geschlagen. Es war folglich nicht der Start, den sich Coach Panagiotou für sein neu strukturiertes Team gewünscht hat. Jedoch sah man im Spiel der Saints gute Ansätze, die Hoffnung auf die kommenden Spiele machen.

Es spielten: Name (Tore/Assists) Björn Welker, Connor Annand, Till Balla, Henning Rekate, Jeffrey Struble, Alexander Steyer (1/0), Peter Konerts, Johannes Maier, Thorben Fiswick (1/0), Dylan Levine, Sascha Henrici, Evangelos Panagiotou (0/1), Julian Opper (3/0), Rene Lüftner

 

Am vergangenen Sonntag startete die neue Lacrosse-Saison für unsere Herren. Zum Bundesliga-West-Cup reisten acht Teams aus der ersten und zweiten Liga West nach Frankfurt.

Die Marburger starteten gegen den Gastgeber in einen langen und heißen Turniertag. In einem spannenden Spiel konnte während der zwei Halbzeiten á zwölf Minuten kein Sieger ermittelt werden. Die Partie endete mit 4:4 unentschieden.

Als zweiter Gegner in der Gruppenphase stand die SG aus Kassel und Göttingen auf dem Programm. Leider konnten die Saints ihre Starke Leistung aus der ersten Partie nicht noch einmal abrufen. Viele unnötige Ballverluste waren nur ein Indiz dafür, dass die neue Saison noch ganz am Anfang steht und viele Abläufe im Zusammenspiel noch verbessert werden müssen. Mit ein bisschen Glück konnte trotzdem ein 2:1 Sieg davongetragen werden.

Auch in der dritten und letzten Begegnung der Vorrunde konnten die Lahnstädter nur bedingt überzeugen. Zwar stand am Ende ein 2:0 Sieg gegen Saarbrücken/Dortmund auf dem Spielberichtsbogen, doch abermals leistete man sich zahlreiche vermeidbare Fehler. Allerdings muss dazu auch gesagt werden, dass die hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad nicht gerade förderlich für die Konzentration waren.

Als Gruppenzweiter ging es somit ins Halbfinale. Hier wartete die SG Aachen/Darmstadt, die ihre Gruppe gewonnen hatte. Leider gelangen dem Gegner direkt mit den ersten beiden Angriffen zwei Tore. Diesem Rückstand liefen die Saints die restliche Partie hinterher. Am Ende musste man sich mit 2:6 geschlagen geben.

Im Spiel um Platz 3 wartete nun 1. Liga Aufsteiger Münster. Trotz eines langen Tages mit viel Sonne entstand eine hart umkämpfte Partie auf Augenhöhe. Insgesamt erarbeiteten sich die Münsteraner allerdings Vorteile im Ballbesitz. Gepaart mit einigen Überzahlsituationen nach Strafzeiten, die eiskalt genutzt wurden, reichte das leider zu einem 3:1 Sieg für Münster. Den Saints blieb am Ende nur der undankbare vierte Platz.

Insgesamt ist zu sagen, dass sich beim BLW-Cup einige Aspekte zeigten, an denen individuelle und Teamleistung noch verbesserbar sind. Diese Punkte gilt es jetzt bis zum Ligastart Mitte September zu trainieren. Die erste Teambuilding-Maßnahme wurde am Sonntagabend direkt angehängt.

Auch möchten wir uns bei Frankfurt Lacrosse als Organisator und allen anderen teilnehmenden Teams für eine gelungene Eröffnung der neuen Saison bedanken und gratulieren den Frankfurtern zum Heimsieg.

 

Am vergangenen Wochenende begaben sich insgesamt acht Saints auf den langen Weg an die Ostseeküste. Sieben Marburger Herren traten als Saints beim Lax at the Beach an, eine Dame unterstützte das Team der Poseidon Pickups. Nach sechsstündiger Anreise kam man am Freitagabend endlich in Rostock-Warnemünde an. Viel mehr als Auspacken und Abendessen stand dann nicht mehr auf dem Programm.

Am nächsten morgen ging es endlich an den Strand. Nach der Begrüßung der Gastgeber von Rostock Lacrosse (RoLax), startete dann direkt das Turniergeschehen. Während der ersten Partie war den Saints der ungewohnte Untergrund, der vor allem die Groundballs erschwerte, noch anzumerken. Langsame Bewegungen durch das Einsinken im Sand, kleine Tore, kein Torwart, Streetball regeln – es gab viel kennenzulernen für die Marburger. Doch auch mit reichlich Sandkörnern in den Augen konnte man die spielerische Dominanz gegen die Prachtsternschnecken aus Braunschweig zu guter Letzt auch in Tore umwandeln (4:2 Sieg). Auch das zweite Gruppenspiel konnte in der Folge mit 4:2 gegen Cottbus gewonnen werden. Damit hatte man sich bereits für die sogenannte „Goldgruppe“, in der die Plätze 1-4 ausgespielt wurden, qualifiziert. Die folgende Partie gegen Team Anranding ging leider knapp mit 6:7 verloren. Somit schlossen die Marburger die erste Gruppenphase auf dem 2. Platz ab.

13613458_1083273028424971_5997093542326543932_o

Foto von Thea Kunz

Am Nachmittag ging es gegen Hamburg weiter. Scheinbar hatte man mittags auf der Promenade der Warnemünder Woche zu viel Sonne getankt, denn die Männer von der Elbe konnten schnell mit 3 Toren in Führung gehen. Was folgte, war eine geschlossene Teamleistung mit viel Einsatz. Das Spiel wurde gedreht und ging mit 3:7 an Marburg. Damit hatte man sich am ersten Turniertag überraschender Weise in eine aussichtsreiche Position für einen Platz auf dem Treppchen gespielt. Am Abend konnte somit auf der Strandparty mit gutem Gewissen gefeiert werden. Erwähnenswert war auch, dass sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle Marburger Spieler in die Scorerliste eingetragen hatten.

Sonntags spielte man dann zunächst wieder gegen Team Anranding. Auch diesmal entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Marburger gegen den späteren verdienten Turniersieger abermals den Kürzeren zogen (3:6). Im letzten Spiel des Turniers gegen den Gastgeber RoLax ging es somit um den zweiten Platz. Eine hochkonzentrierte Defenseleistung war hier der Grundstein für den 7:4 Sieg. 2. Platz, Wahnsinn!

13667941_10208584739834532_8456505485408244112_o

Foto von Lisa Breßgott

13667858_10208584737914484_7776290512312854587_o

Foto von Lisa Breßgott

Nach einem Bad in der Ostsee begaben sich sieben thumb_IMG_4841_1024
Lahnstädter stolz zur Siegerehrung. Hier folgte das i-Tüpfelchen: Unsere #12 Carlo wurde zum Turnier-MVP bei den Herren gewählt. Ein rundum erfolgreiches Wochenende aus Marburger Sicht. Wehrmutstropfen: Zu beklagen gab es leider zwei gebrochene Zehen, die dem Einsatz im Sand zum Opfer gefallen sind. Eine schnelle Genesung wünschen wir unserer #10 Felix und unserer #23 Julian. Kommt noch stärker zurück! Ein riesengroßer Dank geht an RoLax, die ein hervorragendes Turnier mit perfekter Organisation, toller Gestaltung und ganz viel Spaß geboten haben. Auch alle anderen Teams haben dieses Strandturnier zu einem großartigen Erlebnis gemacht. Bis nächstes Jahr!

13641181_1742634629339365_6095256385056806948_o

Foto von Lisa Breßgott

 

 

13613118_1733093743634589_6002450553887373510_o

Foto von Matthias Marx

Es spielten: Felix Leidorf, Julian Opper, Johannes Maier, Till Balla, Heiner Kröger, Carlo Truyen und Tom Bormann.

 

Am vergangenen Sonntag ging es für unsere ersten Herren um alles. Gegen die Lumberjacks aus Kaiserslautern musste in der Relegation ein Sieg her, um in der ersten Liga West zu verbleiben. Entsprechend motiviert hatte man die letzten Wochen trainiert. Nun war der Tag gekommen. Es galt alles aus sich herauszuholen.

Bei schwülem Wetter und Regenschauern startete um 15:00 das Spiel. Direkt von Beginn an gelang es den Heiligen das Geschehen zu kontrollieren. Viel Ballbesitz, kontrollierte Offensive, viele Schüsse – endlich startete man in ein Spiel wie man es sich vorgenommen hatte. Schon nach 40 Sekunden konnte man so in Führung gehen. Bis zum Ende des ersten Viertels stand es gar 4:0 aus Marburger Sicht. Die Saints dominierten das Spiel, das Heimteam aus Kaiserslautern stand nach 20 Minuten schon mit dem Rücken zur Wand.

Im zweiten Spielabschnitt kehrte Ruhe in die Partie ein. Unnötige Strafzeiten störten den Ablauf, das zu Beginn gute Passspiel der Saints stagnierte etwas. Trotzdem bauten die Lahnstädter ihre Führung auf 6:0 aus, bevor auch die Lumberjacks in der 31. Spielminute ihr erstes Tor schossen. 6:1 zur Halbzeit, bis hierhin lief es gut. Doch fünf Tore Vorsprung sind im Lacrosse schnell verspielt. Daher galt es auch in den zweiten 40 Minuten die Konzentration hoch zu halten.

Im dritten Viertel gelang es den Saints die vorzeitige Entscheidung herauszuspielen. Vier weiteren schön herausgespielten Toren hatten die Lumberjacks nur einen Treffer entgegenzusetzen. Viele gewonnene Faceoffs und Groundballkämpfe waren der Hauptgrund dafür, dass die Marburger meistens den Ball hatten und so hinten wenig bis gar nichts anbrennen ließen. Einziges Manko blieben die vielen, oft unnötigen Strafzeiten. Doch auch die Man-Down Defense war blendend aufgelegt und fischte in Unterzahlt viele Bälle aus der Luft. Mit einer 10:2 Führung im Rücken ging es somit ins letzte Quarter.

Diese Führung sollte nun noch weiter ausgebaut werden. Ganze fünf weitere Male fanden die Marburger Schüsse den Weg ins Netz. Einmal musste allerdings auch unser Goalie Martin Pauler noch hinter sich greifen. Am Ende stand ein deutlicher 15:3 Auswärtssieg zu Buche. Die Mission Klassenerhalt war über den Umweg Relegation erfolgreich abgeschlossen worden. Entsprechend gut war die Stimmung im Marburger Lager.

Wir möchten uns bei den Lumberjacks sowie bei den extra aus Göttingen angereisten Refs für das harte, aber faire Lacrossespiel bedanken. Auch die mitgereisten Fans waren der Hammer! Jetzt gilt es für die Saints bis zur nächsten Saison weiterzuarbeiten, damit nächstes Jahr die Klasse wieder gehalten werden kann – vielleicht dann sogar ohne Relegationsspiel.

 

Es spielten:

Martin Pauler, Till Balla, Valentin Papendorf, Lukas Mellinger, Carlo Truyen, Thorben Fiswick (3 Tore/0 Assists), Peter Konertz (2/0), Kai Sontowski (1/1), Johannes Maier, Vincent Umathum (1/1), Julian Opper (2/0), Jeff Struble (2/3), Evangelos Panagiotou (4/0) und Rene Lüftner (0/2)

Am vergangenen Sonntag spielten unsere ersten Herren ihr letztes Heimspiel dieser Saison gegen Aachen. Nach den zwei Siegen über Essen war der Relegationsplatz gesichert. Trotzdem wollte man zeigen, dass man auch ein anderes Team in Liga 1 schlagen kann. Nach dem knappen Ergebnis aus der Hinrunden-Begegnung war man vor Anpfiff guter Dinge. Im ersten Spielabschnitt brachten die Saints dann jedoch leider so gar nicht das auf den Platz, was sie sich vorgenommen hatten. Viele Turnover gepaart mit zu wenig Elan in den Groundballkämpfen ermöglichten den Aachenern viel Ballbesitz. Folgerichtig ging das Auswärtsteam mit 3 Toren Vorsprung in die erste Pause.

Im zweiten Viertelwendete sich dann jedoch das Blatt: Die Marburger zeigten endlich, auf welchem Level sie Lacrosse spielen könnten. Der Ball lief gut und Aachen ihm zumeist hinterher. Genauigkeit im Abschluss und gute Defense wirkten sich auf das Ergebnis aus. 5 Tore schoss man selbst, keins der Gegner, Halbzeitstand 5:3. Jetzt galt es nur noch dran zu bleiben. Doch wieder schliefen die Lahnstädter nach dem Anpfiff. Auf einmal war die Aachener Dominanz zurück und es wurde ihr wenig entgegengesetzt. Mal um Mal wurden wie schon zu oft in dieser Saison individuell schlechte Entscheidungen getroffen. Daher wurden die Marburger Offensivbemühungen meistens bereits im Mittelfeld gestoppt und für die Offensive gab es wenig zu holen. Ballverluste führten zu schnellen Gegenangriffen und Gegentoren. 6:14 stand es nach 80 Minuten. Ein Ergebnis, mit dem kein Marburger zufrieden sein konnte.

Das Ziel ein anderes Team als Mit-Aufsteiger Essen zu schlagen, war nicht erreicht worden. Einige Mal, war man nah dran, doch oft fehlte es an Erfahrung, Spielintelligenz oder auch nur an der Bereitschaft klare Anweisungen umzusetzen. Trotzdem blieb das erste Team am Platz und feuerte die SG FRABURG bei ihrem ebenfalls letzten Saisonspiel gegen Köln/Bonn II an. Auch die Bench war hier top besetzt. Anschließend wurde die Stimmung bei Bier und mexikanischem Essen wieder sichtbar gehoben und der Kampfgeist für die anstehende Relegation forciert. Dort gilt es jetzt alles Können über 80 Minuten auf den Platz zu bringen, um den Klassenerhalt in Liga 1 zu sichern. Go Saints!

Es spielten: Martin Pauler, Felix Leidorf, Valentin Papendorf, Till Balla, Alexander Steyer, Vincent Umathum, Thorben Fiswick (1 Tor/2 Assists), Kai Sontowski, Peter Konertz, Tom Bormann, Johannes Rotter, Julian Opper (2/0), Rene Lüftner (1/0) und Evangelos Panagiotou (1/0)

 

Am Samstag traten 12 Saints den Weg nach Köln an, um dort gegen das Spitzenteam der Liga West anzutreten. Das überdeutliche Hinspielergebnis (0:24) und die geringe Spieleranzahl waren nicht gerade Gründe für Optimismus. Trotzdem wollte man sich möglichst teuer verkaufen und dagegenhalten. Bis zur Halbzeit gelang das gut. Die Defensive der Marburger stand eng und hielt den strukturierten Angriffen der Indians stand. War doch ein Schütze frei, stand unser Goalie Martin oft noch im Weg. Trotz geringen Ballbesitzanteilen schafften es die Saints mit vernünftigen Clears ab und zu gefährlich vorm Kölner Tor aufzutauchen. Das 0:5 zur Halbzeit war auf jeden Fall kein Resultat für das man sich schämen musste. In der zweiten Spielhälfte schwanden dann zunehmend die Kräfte. Wenig Ballbesitz, wenig Auswechselspieler und viel Sonne trugen ihren Teil zu kleineren Konzentrationsfehlern in der Defensive bei, die Köln eiskalt ausnutzte. Nichtsdestotrotz hielten die Lahnstädter dagegen so gut es ging und warfen sich dazwischen, wo es nur ging. Kurz vor Spielende konnte dann auch endlich der erste eigene Treffer bejubelt werden. Am Ende hieß es 1:14, ein deutliches Ergebnis, das für die Saints so trotzdem in Ordnung ging. Die Defensivleistung war gut und insbesondere die Clears haben besser funktioniert als in vielen Spielen davor. Diese positiven Aspekte gilt es jetzt in das letzte Saisonspiel gegen Aachen mitzunehmen.

 

Es spielten: Martin Pauler, Felix Leidorf, Valentin Papendorf (1 Assist), Till Balla, Vincent Umathum, Alexander Steyer, Kai Sontowski, Peter Konertz, Carlo Truyen (1 Tor), Johannes Rotter, Evangelos Panagiotou und Rene Lüftner