Am vergangenen Sonntag startete die neue Lacrosse-Saison für unsere Herren. Zum Bundesliga-West-Cup reisten acht Teams aus der ersten und zweiten Liga West nach Frankfurt.

Die Marburger starteten gegen den Gastgeber in einen langen und heißen Turniertag. In einem spannenden Spiel konnte während der zwei Halbzeiten á zwölf Minuten kein Sieger ermittelt werden. Die Partie endete mit 4:4 unentschieden.

Als zweiter Gegner in der Gruppenphase stand die SG aus Kassel und Göttingen auf dem Programm. Leider konnten die Saints ihre Starke Leistung aus der ersten Partie nicht noch einmal abrufen. Viele unnötige Ballverluste waren nur ein Indiz dafür, dass die neue Saison noch ganz am Anfang steht und viele Abläufe im Zusammenspiel noch verbessert werden müssen. Mit ein bisschen Glück konnte trotzdem ein 2:1 Sieg davongetragen werden.

Auch in der dritten und letzten Begegnung der Vorrunde konnten die Lahnstädter nur bedingt überzeugen. Zwar stand am Ende ein 2:0 Sieg gegen Saarbrücken/Dortmund auf dem Spielberichtsbogen, doch abermals leistete man sich zahlreiche vermeidbare Fehler. Allerdings muss dazu auch gesagt werden, dass die hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 30 Grad nicht gerade förderlich für die Konzentration waren.

Als Gruppenzweiter ging es somit ins Halbfinale. Hier wartete die SG Aachen/Darmstadt, die ihre Gruppe gewonnen hatte. Leider gelangen dem Gegner direkt mit den ersten beiden Angriffen zwei Tore. Diesem Rückstand liefen die Saints die restliche Partie hinterher. Am Ende musste man sich mit 2:6 geschlagen geben.

Im Spiel um Platz 3 wartete nun 1. Liga Aufsteiger Münster. Trotz eines langen Tages mit viel Sonne entstand eine hart umkämpfte Partie auf Augenhöhe. Insgesamt erarbeiteten sich die Münsteraner allerdings Vorteile im Ballbesitz. Gepaart mit einigen Überzahlsituationen nach Strafzeiten, die eiskalt genutzt wurden, reichte das leider zu einem 3:1 Sieg für Münster. Den Saints blieb am Ende nur der undankbare vierte Platz.

Insgesamt ist zu sagen, dass sich beim BLW-Cup einige Aspekte zeigten, an denen individuelle und Teamleistung noch verbesserbar sind. Diese Punkte gilt es jetzt bis zum Ligastart Mitte September zu trainieren. Die erste Teambuilding-Maßnahme wurde am Sonntagabend direkt angehängt.

Auch möchten wir uns bei Frankfurt Lacrosse als Organisator und allen anderen teilnehmenden Teams für eine gelungene Eröffnung der neuen Saison bedanken und gratulieren den Frankfurtern zum Heimsieg.

 

Am vergangenen Wochenende begaben sich insgesamt acht Saints auf den langen Weg an die Ostseeküste. Sieben Marburger Herren traten als Saints beim Lax at the Beach an, eine Dame unterstützte das Team der Poseidon Pickups. Nach sechsstündiger Anreise kam man am Freitagabend endlich in Rostock-Warnemünde an. Viel mehr als Auspacken und Abendessen stand dann nicht mehr auf dem Programm.

Am nächsten morgen ging es endlich an den Strand. Nach der Begrüßung der Gastgeber von Rostock Lacrosse (RoLax), startete dann direkt das Turniergeschehen. Während der ersten Partie war den Saints der ungewohnte Untergrund, der vor allem die Groundballs erschwerte, noch anzumerken. Langsame Bewegungen durch das Einsinken im Sand, kleine Tore, kein Torwart, Streetball regeln – es gab viel kennenzulernen für die Marburger. Doch auch mit reichlich Sandkörnern in den Augen konnte man die spielerische Dominanz gegen die Prachtsternschnecken aus Braunschweig zu guter Letzt auch in Tore umwandeln (4:2 Sieg). Auch das zweite Gruppenspiel konnte in der Folge mit 4:2 gegen Cottbus gewonnen werden. Damit hatte man sich bereits für die sogenannte „Goldgruppe“, in der die Plätze 1-4 ausgespielt wurden, qualifiziert. Die folgende Partie gegen Team Anranding ging leider knapp mit 6:7 verloren. Somit schlossen die Marburger die erste Gruppenphase auf dem 2. Platz ab.

13613458_1083273028424971_5997093542326543932_o

Foto von Thea Kunz

Am Nachmittag ging es gegen Hamburg weiter. Scheinbar hatte man mittags auf der Promenade der Warnemünder Woche zu viel Sonne getankt, denn die Männer von der Elbe konnten schnell mit 3 Toren in Führung gehen. Was folgte, war eine geschlossene Teamleistung mit viel Einsatz. Das Spiel wurde gedreht und ging mit 3:7 an Marburg. Damit hatte man sich am ersten Turniertag überraschender Weise in eine aussichtsreiche Position für einen Platz auf dem Treppchen gespielt. Am Abend konnte somit auf der Strandparty mit gutem Gewissen gefeiert werden. Erwähnenswert war auch, dass sich zu diesem Zeitpunkt bereits alle Marburger Spieler in die Scorerliste eingetragen hatten.

Sonntags spielte man dann zunächst wieder gegen Team Anranding. Auch diesmal entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Marburger gegen den späteren verdienten Turniersieger abermals den Kürzeren zogen (3:6). Im letzten Spiel des Turniers gegen den Gastgeber RoLax ging es somit um den zweiten Platz. Eine hochkonzentrierte Defenseleistung war hier der Grundstein für den 7:4 Sieg. 2. Platz, Wahnsinn!

13667941_10208584739834532_8456505485408244112_o

Foto von Lisa Breßgott

13667858_10208584737914484_7776290512312854587_o

Foto von Lisa Breßgott

Nach einem Bad in der Ostsee begaben sich sieben thumb_IMG_4841_1024
Lahnstädter stolz zur Siegerehrung. Hier folgte das i-Tüpfelchen: Unsere #12 Carlo wurde zum Turnier-MVP bei den Herren gewählt. Ein rundum erfolgreiches Wochenende aus Marburger Sicht. Wehrmutstropfen: Zu beklagen gab es leider zwei gebrochene Zehen, die dem Einsatz im Sand zum Opfer gefallen sind. Eine schnelle Genesung wünschen wir unserer #10 Felix und unserer #23 Julian. Kommt noch stärker zurück! Ein riesengroßer Dank geht an RoLax, die ein hervorragendes Turnier mit perfekter Organisation, toller Gestaltung und ganz viel Spaß geboten haben. Auch alle anderen Teams haben dieses Strandturnier zu einem großartigen Erlebnis gemacht. Bis nächstes Jahr!

13641181_1742634629339365_6095256385056806948_o

Foto von Lisa Breßgott

 

 

13613118_1733093743634589_6002450553887373510_o

Foto von Matthias Marx

Es spielten: Felix Leidorf, Julian Opper, Johannes Maier, Till Balla, Heiner Kröger, Carlo Truyen und Tom Bormann.

 

Am vergangenen Sonntag ging es für unsere ersten Herren um alles. Gegen die Lumberjacks aus Kaiserslautern musste in der Relegation ein Sieg her, um in der ersten Liga West zu verbleiben. Entsprechend motiviert hatte man die letzten Wochen trainiert. Nun war der Tag gekommen. Es galt alles aus sich herauszuholen.

Bei schwülem Wetter und Regenschauern startete um 15:00 das Spiel. Direkt von Beginn an gelang es den Heiligen das Geschehen zu kontrollieren. Viel Ballbesitz, kontrollierte Offensive, viele Schüsse – endlich startete man in ein Spiel wie man es sich vorgenommen hatte. Schon nach 40 Sekunden konnte man so in Führung gehen. Bis zum Ende des ersten Viertels stand es gar 4:0 aus Marburger Sicht. Die Saints dominierten das Spiel, das Heimteam aus Kaiserslautern stand nach 20 Minuten schon mit dem Rücken zur Wand.

Im zweiten Spielabschnitt kehrte Ruhe in die Partie ein. Unnötige Strafzeiten störten den Ablauf, das zu Beginn gute Passspiel der Saints stagnierte etwas. Trotzdem bauten die Lahnstädter ihre Führung auf 6:0 aus, bevor auch die Lumberjacks in der 31. Spielminute ihr erstes Tor schossen. 6:1 zur Halbzeit, bis hierhin lief es gut. Doch fünf Tore Vorsprung sind im Lacrosse schnell verspielt. Daher galt es auch in den zweiten 40 Minuten die Konzentration hoch zu halten.

Im dritten Viertel gelang es den Saints die vorzeitige Entscheidung herauszuspielen. Vier weiteren schön herausgespielten Toren hatten die Lumberjacks nur einen Treffer entgegenzusetzen. Viele gewonnene Faceoffs und Groundballkämpfe waren der Hauptgrund dafür, dass die Marburger meistens den Ball hatten und so hinten wenig bis gar nichts anbrennen ließen. Einziges Manko blieben die vielen, oft unnötigen Strafzeiten. Doch auch die Man-Down Defense war blendend aufgelegt und fischte in Unterzahlt viele Bälle aus der Luft. Mit einer 10:2 Führung im Rücken ging es somit ins letzte Quarter.

Diese Führung sollte nun noch weiter ausgebaut werden. Ganze fünf weitere Male fanden die Marburger Schüsse den Weg ins Netz. Einmal musste allerdings auch unser Goalie Martin Pauler noch hinter sich greifen. Am Ende stand ein deutlicher 15:3 Auswärtssieg zu Buche. Die Mission Klassenerhalt war über den Umweg Relegation erfolgreich abgeschlossen worden. Entsprechend gut war die Stimmung im Marburger Lager.

Wir möchten uns bei den Lumberjacks sowie bei den extra aus Göttingen angereisten Refs für das harte, aber faire Lacrossespiel bedanken. Auch die mitgereisten Fans waren der Hammer! Jetzt gilt es für die Saints bis zur nächsten Saison weiterzuarbeiten, damit nächstes Jahr die Klasse wieder gehalten werden kann – vielleicht dann sogar ohne Relegationsspiel.

 

Es spielten:

Martin Pauler, Till Balla, Valentin Papendorf, Lukas Mellinger, Carlo Truyen, Thorben Fiswick (3 Tore/0 Assists), Peter Konertz (2/0), Kai Sontowski (1/1), Johannes Maier, Vincent Umathum (1/1), Julian Opper (2/0), Jeff Struble (2/3), Evangelos Panagiotou (4/0) und Rene Lüftner (0/2)

Am vergangenen Sonntag spielten unsere ersten Herren ihr letztes Heimspiel dieser Saison gegen Aachen. Nach den zwei Siegen über Essen war der Relegationsplatz gesichert. Trotzdem wollte man zeigen, dass man auch ein anderes Team in Liga 1 schlagen kann. Nach dem knappen Ergebnis aus der Hinrunden-Begegnung war man vor Anpfiff guter Dinge. Im ersten Spielabschnitt brachten die Saints dann jedoch leider so gar nicht das auf den Platz, was sie sich vorgenommen hatten. Viele Turnover gepaart mit zu wenig Elan in den Groundballkämpfen ermöglichten den Aachenern viel Ballbesitz. Folgerichtig ging das Auswärtsteam mit 3 Toren Vorsprung in die erste Pause.

Im zweiten Viertelwendete sich dann jedoch das Blatt: Die Marburger zeigten endlich, auf welchem Level sie Lacrosse spielen könnten. Der Ball lief gut und Aachen ihm zumeist hinterher. Genauigkeit im Abschluss und gute Defense wirkten sich auf das Ergebnis aus. 5 Tore schoss man selbst, keins der Gegner, Halbzeitstand 5:3. Jetzt galt es nur noch dran zu bleiben. Doch wieder schliefen die Lahnstädter nach dem Anpfiff. Auf einmal war die Aachener Dominanz zurück und es wurde ihr wenig entgegengesetzt. Mal um Mal wurden wie schon zu oft in dieser Saison individuell schlechte Entscheidungen getroffen. Daher wurden die Marburger Offensivbemühungen meistens bereits im Mittelfeld gestoppt und für die Offensive gab es wenig zu holen. Ballverluste führten zu schnellen Gegenangriffen und Gegentoren. 6:14 stand es nach 80 Minuten. Ein Ergebnis, mit dem kein Marburger zufrieden sein konnte.

Das Ziel ein anderes Team als Mit-Aufsteiger Essen zu schlagen, war nicht erreicht worden. Einige Mal, war man nah dran, doch oft fehlte es an Erfahrung, Spielintelligenz oder auch nur an der Bereitschaft klare Anweisungen umzusetzen. Trotzdem blieb das erste Team am Platz und feuerte die SG FRABURG bei ihrem ebenfalls letzten Saisonspiel gegen Köln/Bonn II an. Auch die Bench war hier top besetzt. Anschließend wurde die Stimmung bei Bier und mexikanischem Essen wieder sichtbar gehoben und der Kampfgeist für die anstehende Relegation forciert. Dort gilt es jetzt alles Können über 80 Minuten auf den Platz zu bringen, um den Klassenerhalt in Liga 1 zu sichern. Go Saints!

Es spielten: Martin Pauler, Felix Leidorf, Valentin Papendorf, Till Balla, Alexander Steyer, Vincent Umathum, Thorben Fiswick (1 Tor/2 Assists), Kai Sontowski, Peter Konertz, Tom Bormann, Johannes Rotter, Julian Opper (2/0), Rene Lüftner (1/0) und Evangelos Panagiotou (1/0)

 

Am Samstag traten 12 Saints den Weg nach Köln an, um dort gegen das Spitzenteam der Liga West anzutreten. Das überdeutliche Hinspielergebnis (0:24) und die geringe Spieleranzahl waren nicht gerade Gründe für Optimismus. Trotzdem wollte man sich möglichst teuer verkaufen und dagegenhalten. Bis zur Halbzeit gelang das gut. Die Defensive der Marburger stand eng und hielt den strukturierten Angriffen der Indians stand. War doch ein Schütze frei, stand unser Goalie Martin oft noch im Weg. Trotz geringen Ballbesitzanteilen schafften es die Saints mit vernünftigen Clears ab und zu gefährlich vorm Kölner Tor aufzutauchen. Das 0:5 zur Halbzeit war auf jeden Fall kein Resultat für das man sich schämen musste. In der zweiten Spielhälfte schwanden dann zunehmend die Kräfte. Wenig Ballbesitz, wenig Auswechselspieler und viel Sonne trugen ihren Teil zu kleineren Konzentrationsfehlern in der Defensive bei, die Köln eiskalt ausnutzte. Nichtsdestotrotz hielten die Lahnstädter dagegen so gut es ging und warfen sich dazwischen, wo es nur ging. Kurz vor Spielende konnte dann auch endlich der erste eigene Treffer bejubelt werden. Am Ende hieß es 1:14, ein deutliches Ergebnis, das für die Saints so trotzdem in Ordnung ging. Die Defensivleistung war gut und insbesondere die Clears haben besser funktioniert als in vielen Spielen davor. Diese positiven Aspekte gilt es jetzt in das letzte Saisonspiel gegen Aachen mitzunehmen.

 

Es spielten: Martin Pauler, Felix Leidorf, Valentin Papendorf (1 Assist), Till Balla, Vincent Umathum, Alexander Steyer, Kai Sontowski, Peter Konertz, Carlo Truyen (1 Tor), Johannes Rotter, Evangelos Panagiotou und Rene Lüftner

Bei Sonnenschein und 21 Grad versprach der vergangene Samstag ein herrlicher Lacrosse Tag zu werden. Und das wurde er auch: Nachdem das letzte Spiel gegen die Lumberjacks knapp mit 6:10 verloren ging, war die SG beim erneuten Aufeinandertreffen heiß und wollte zeigen, dass sie aus den Fehlern im Hinspiel gelernt hatte.

Nach leicht verspätetem Anpfiff ging die SG schon in der zweiten Minute durch ein Tor von Robert Haus in Führung. Es folgten torreiche 18 Minuten, in denen es hin und her ging. Der Zwischenstand nach einem Viertel konnte sich sehen lassen – 4:4. Trotzdem musste sich die Denfense zusammenreißen und vor allem am Crease dichter bei den Männern stehen, da aus dieser Situation die meisten Tore gefallen sind. Das wurde im zweiten Quarter gut umgesetzt, was null Gegentore und ein Halbzeitstand von 6:4 für die Fraburger beweisen konnten.

Die Lumberjacks waren jedoch noch nicht gewillt so leicht aufzugeben und eroberten mit drei schnellen Toren nach der Halbzeit die Führung zurück. Doch auch Fraburg drehte nochmal auf und mobilisierte alle Kraftreserven, sodass sich mit dem Endstand von 10:9 ein verdientes und hart umkämpftes Ergebnis vorzeigen lässt.

Bewundernswert waren wieder einmal das gute Zusammenspiel, die Fairness und das Zusammenhalten der Spielgemeinschaft und das, obwohl die Frankfurter und Marburger Jungs bisher noch nicht zusammen trainiert haben. Das zeigt, dass Teamgeist und Einsatzwille auch ohne perfekte Abstimmung viel bewegen können.

 

Es spielten:

Björn Welker, Henning Rekate, Valentin Papendorf, Thorsten Zobel, Moritz Deubener, Christian Lacko, Fabian Boldt, Yannick Rabow (1 Tor/ 1 Assist), Krisztian Petö, Sören Eversmeier, Adrian Papantonipoulos Sanchez (1/0), Robert Haus (5/0) und Victor Baum (3/0)

Für das erste Team unserer Herren war am gestrigen Samstag nicht viel zu holen in Frankfurt. Dabei zeigte man sich zu Spielbeginn im Vergleich zur Partie gegen Mainz vor allem in der Defensive verbessert. Geschickte Positionierung und harte Slides machten es dem Heimteam schwer, gute Schusspositionen herauszuspielen. Nachdem man dann doch zwei Tore gefangen hatte, konnte das erste Überzahlspiel zum Anschlusstreffer genutzt werden. Doch das große Problem der Marburger zeichnete sich schon in Spielhälfte 1 ab. Der Ball wurde einfach nicht gut genug kontrolliert. Aufgrund unkonzentrierter Pässe und schlechter Entscheidungen schenkte man Frankfurt viel zu viel Zeit in der Offensive. Die Defense der Lahnstädter wehrte sich mit aller Kraft, doch gegen die gut zu Ende gespielten Fastbreaks der Frankfurter war wenig auszurichten. Mindestens sechs schnelle Tore nach im Mittelfeld verlorenen Bällen waren schlicht zu viel, um auf Augenhöhe mit Frankfurt zu spielen. So blieb an diesem Lacrossetag neben dem Endstand von 2:12 die bittere Erkenntnis, dass man diese Niederlage vor allem sich selbst zuzuschreiben hatte. Warum die guten Trainingsleistungen der Woche nicht auf den Platz gebracht werden konnten, bleibt ein Rätsel. Jetzt gilt es in den letzten zwei Spielen der Rückrunde nochmal alles zu geben!

Es spielten: Björn Welker, Martin Pauler, Felix Leidorf, Vincent Umathum, Till Balla, Lukas Mellinger, Valentin Papendorf, Tom Bormann, Kai Sontowski, Johannes Maier, Thorben Fiswick, Andreas Marx, Alexander Steyer, Sascha Henrici, Carlo Truyen (1 Tor), Julian Opper, Rene Lüftner und Evangelos Panagiotou (1)

Eine Woche nach dem Auftaktsieg gegen die Pirates stand direkt das nächste Heimspiel für das erste Team der Marburger Lacrosseherren auf dem Programm. Die Motivation war groß, im Hinspiel hatte man sich erst in den Schlussminuten gegen die Antlers aus Düsseldorf geschlagen geben müssen.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Saints direkt einige gute Schussmöglichkeiten herausspielen, doch das Visier war noch nicht präzise genug eingestellt und die Bälle rauschten am Tor vorbei. Anders auf der Gegenseite – die Düsseldorfer bewiesen Abgeklärtheit im Abschluss und brachten ihre ersten zwei Abschlüsse zur 0:2 Führung im Netz unter. In der Folge ging es hin und her. Doch vor beiden Toren dominierte die Defensive. Schnell wurde klar, dass an diesem Samstag nicht all zu viele Tore fallen würden. Zu dicht standen die Verteidiger, zu hart wurde geslidet, zu schnell reagierten die Goalies. Mit Abschluss des ersten Viertels scorten dann auch endlich die Saints zum ersten Mal. Middie Thorben Fiswick konnte den Ball im Fallen im Gehäuse der Antlers versenken.

Auch im zweiten Spielabschnitt herrschte das gleiche Bild – viel Kampf, lange Ballbesitzperioden für beide Teams, aber nicht all zu viele Tormöglichkeiten. Was den Saints gegen die Pirates gut gelungen war, konnte heute nicht auf den Kunstrasen gebracht werden. Kleine Unkonzentriertheiten und die starke Verteidigungsarbeit der Düsseldorfer verhinderten, dass man den Ball offensiv schnell genug bewegte, um den freien Mann zu finden. Trotzdem gelang es den Heiligen das einzige Tor im zweiten Quater zu schießen und das Spiel vor der Halbzeit auszugleichen.

Nach der Pause zeigte sich wie viel Kraft gute Defensive kostet. Die Marburger schalteten einige Male nicht schnell genug und erlaubten Düsseldorf einfache Tore aus nächster Nähe. Dass man in dieser Phase den Ball vorne oft zu schnell herschenkte, trug ebenfalls nicht zur Erholung der Hintermannschaft bei. Offensiv Biss man sich weiter die Zähne aus. Auf dem Weg zum Tor fanden die Saints im dritten Viertel lediglich den Pfosten und einige blaue Flecken.

Doch hergeschenkt sollte nichts werden. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts gelang das 3:5. Kurze Zeit später schafften die Marburger es trotz doppelter Unterzahl auf 4:5 heranzukommen. Ein Tor, das die Wende des Spiels einleitet? Von wegen, Düsseldorf lies sich nicht aus der Ruhe bringen und verlies sich weiterhin auf solide Arbeit gegen den Ball und spielte vorne das 4:6 heraus. Als die Saints dann zwei Minuten vor Spielende in Unterzahl noch das 4:7 fingen, war die Enttäuschung groß. Wie im Hinspiel hatte man es lange spannend gestaltet, doch am Ende den Kürzeren gezogen. Doch der Kopf bleibt oben. Die Defensive stand über weite Strecken gut. Im nächsten Spiel gilt es vor allem offensiv wieder mehr zu bewegen. Daran wird im Training weiter gearbeitet werden!

 

Es spielten: Martin Pauler, Felix Leidorf, Till Balla, Lukas Mellinger, Vincent Umathum, Sascha Henrici, Thorben Fiswick (1 Tor, 0 Assists), Peter Konertz, Kai Sontowski, Alexander Steyer, Johannes Maier, Tom Bormann, Carlo Truyen, Rene Lüftner, Evangelos Panagiotou (0/1), Jeff Struble (1/0) und Julian Opper (2/0)

 

Am Sonntag den 10.04.2016 spielte die SG gegen die Kaiserslautern Lumberjacks. Diesmal mit immerhin drei Auswechselspielern und viel Sonne im Gepäck versprach es ein spannender Lacrosse-Spieltag zu werden. Das Hinrundenergebnis von 9:18 für Kaiserslautern zeigte, dass es kein einfaches Spiel werden würde.

Die SG startete schon in der vierten Minute mit einem Führungstreffer durch Steve Laforet in das Spiel. Danach liesen die Fraburger jedoch durch defensive Unachtsamkeit und mangelnde Absprache innerhalb von 5 Minuten 4 ärgerliche Tore zu. Auch das zweite Viertel lief nicht gut für FRABURG. Resümee der ersten Halbzeit war es demnach defensiv härter zu attackieren, näher am Mann zu stehen und allzeit slidebereit zu sein, damit keine Lücke entstehen kann. Denn die vorhandenen Lücken nutzten die Lumberjacks gut aus, was in einem bitteren Halbzeitzwischenstand von 1:9 für die Gastgeber resultierte.

In der zweiten Hälfte der Partie drehte die SG jedoch nochmal auf. Man wollte sich nicht so einfach geschlagen geben. Die Halbzeitansprache hatte gefruchtet, sodass die Defense nun kaum noch Chancen zuließ und hinten den Kasten abriegelte. So konnten die Lumberjacks in der kompletten zweiten Hälfte nur noch ein Tor schießen. Fraburg hingegen nutzte die häufigen Mandown-Phasen der Lauterner gut und erzielte noch 6 Tore. Mit dem Endstand von 6:10 konnte man aus FRABURGER Sicht vor allem aufgrund der verbesserten Leistung in Viertel drei und vier leben. Dieses Spiel hat die SG Fraburg spielerisch nochmal mehr zusammengeschweißt. Wir sind heiß auf die nächsten Spiele!!!