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Trotz der schaurigsten Nacht des Jahres: Damen gewinnen souverän gegen die Hornets

Am Sonntag den 30. Oktober 2016 durfte die Spielgemeinschaft Marburg/Göttingen/Kassel (SG MGK) in Göttingen gegen die Hornets aus Paderborn antreten.
Trotz einer etwas geschwächten Attack landete die SG MGK bereits in der ersten Minute durch Weiler (#43) den 1:0 Treffer. Zunächst erschien das Spiel relativ ausgeglichen, die Hornets konnten allerdings durch die stabile Defensive im Mittelfeld und starke Groundballleistungen der SG bis zur Halbzeit lediglich zwei Tore erzielen. So stand es zur Pause bereits 7:2 für unsere Damen.
Die SG MGK ließ sich auch in der zweiten Hälfte nicht lumpen und zauberte schließlich einen 17:5 Bilderbuch-Sieg. Nach der deprimierenden 16:7 Niederlage gegen Köln/Bonn vor zwei Wochen, erscheint der heutige Endstand umso gelungener. Besonders hervorzuheben sind wohl die Leistungen der Marburgerinnen Loos (#11) und Buchstab (#4), die heute ihre ersten Liga-Tore erzielten!

Auf diesem Wege bedanken wir uns noch einmal bei den Hornets und unseren großartigen Fans, den extra mitgereisten Spitzenfotografen, den Refs und der Bench für den tollen Tag!

Es spielten (Tore/Assists): Rinne (0/2), Buchstab (1/0), Loos (1/0), Garcia (7/0), Schlicht, Bussler (1/3), Schmidtmann, Jerke (2/0), Beyer (2/0), Heidrich, Santagati (1/1), Weiler (2/1), Kaiser, Roether, Carle (0/1), Ackermann, Bähr.

 

Heimpleite gegen Frankurt

Am Samstag dem 22.10.16, war der SC Frankfurt 1880 zu Gast bei den Marburg Saints. Nach der Niederlage in der Vorwoche gegen Düsseldorf hatten sich die Herren vorgenommen, an ihren Fehlern zu arbeiten und den Frankfurtern ordentlich zuzusetzen.

Im ersten Viertel gelang genau dies nicht. Die Lahnstädter verloren ihre Face- Offs und waren in der Verteidigung unorganisiert. Nach nur 4:30 Minuten fiel schon das erste Tor für die Gäste. In der Offensive konnten die Bälle nicht lange genug gehalten werden, was zu schnellen Turnovers führte. Dadurch gelang es den Frankfurtern mit 5:0 das erste Quarter zu beenden.

Nach klaren Worten von Spielertrainier Evangelos Panagiotou starteten die Saints deutlich besser in das zweite Viertel. So konnten die Marburger innerhalb von drei Minuten auf 5:2 verkürzen. Nun wurde endlich so gespielt wie man sich es vorgenommen hatte. Die Offensive konnte die Bälle länger halten und die Defense stand sowohl sortiert als auch sicher. Trotz unterlaufener Fehler und immer aggressiver spielenden Gegnern, kämpften die Saints füreinander. So wurden verlorene Bälle zurückerobert und es stand  zur Halbzeit 7:2.

Direkt nach der Halbzeit erzielte Evangelos Panagiotou nach sehr guter Vorarbeit von Thorben Fiswick das schnelle Tor, was den Marburgern weiteren Aufschwung verlieh. Trotz guten Einsatzes und sauber vorgetragenen Clears, gelang es den Saints nicht weitere Tore der Frankfurter zu verhindern. Auch wenn die Offensive ordentlich zusammenarbeitete und den Ball gut laufen ließ, ging lediglich ein weiteres Tor aufs Konto der Lahnstädter. Hierbei fehlte die Effektivität im Abschluss.

Mit letzten Kraftreserven gingen unsere Jungs in das vierte Quarter. Noch einmal versuchten alle Saints gefährlich zu werden und den Ball schnell nach vorne zu tragen. Aufgrund der guten Defensivarbeit des SCF 1880 und der zu geringen Chancenverwertung der Saints, gelang es jedoch nicht noch einmal heranzukommen. Durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit, konnten hingegen die Frankfurter ihre Führung weiter ausbauen. So stand es zu Spielende 14:5 für die Gäste.

Trotz der klaren Niederlage, sind vor allem der Kampfgeist der Gastgeber und die drei letzten Viertel, in denen gute Clears und eine engagierte Offensivarbeit zu sehen waren, als positive Eindrücke mit in die Trainings der nächsten Wochen zu nehmen.

Es spielten: (Tore/Assist) John Annand, Björn Welker, Till Balla, Felix Leidorf, Henning Rekate, Valentin Pappendorf, Alexander Steyer, Thorben Fiswick (1/2), Tom Bormann, Johannes Maier, Peter Konertz, Julian Opper (1/0), Rene Lüftner, Evangelos Panagiotou (3/0)

Saints kassieren Niederlage in Düsseldorf

Unsere ersten Herren begaben sich vergangenen Sonntag zum Auswärtsspiel nach Düsseldorf. Trotz des dezimierten Kaders, ging das Team nach dem gewonnen Freundschaftsspiel gegen Mainz zwei Wochen zuvor, mit hohen Erwartungen und neu gewonnenem Selbstvertrauen in die Partie. Punkt 13 Uhr startete die Begegnung der 1. Bundesliga West

Im ersten Quarter führten Ehrgeiz und eine gute Organisation auf dem Spielfeld zur schnellen Führung durch Johannes Maier. Nach dem Anschlusstreffer der Düsseldorfer brachte Neuzugang Dylan Levine die Lahnstädter erneut in Führung. Bis hierhin gelang es den Marburgern den Düsseldorfern auf Augenhöhe zu begegnen und das Geschehen auf dem Spielfeld zu kontrollieren.

Daraufhin startete der DSC 1899 intensiver in das zweite Quarter und zwang die Saints zu leichten Fehlern, die ihre wenigen Chancen zudem ungenutzt ließen. Vor allem durch misslungene Clears der Marburger und gut vorgetragene Fast Breaks des DSC, konnte dieser bis zur Halbzeit die Führung erringen und auf 5:2 ausbauen. All das, was im ersten Spielabschnitt noch gut geklappt hatte, konnte das Team nun nicht mehr ausreichend umsetzen.

Nach der Halbzeitpause gelang das Umschaltspiel der Lahnstädter deutlich besser, jedoch führten überhastete Abschlüsse zu schnellen Ballverlusten. Dadurch wurde das Marburger Team immer mehr in die Defensive gedrängt. In einem intensiven Kampf konnten die Düsseldorfer den Marburgern lediglich noch ein Tor zu Ende des dritten Quarters abringen. Dies gelang durch eine kompakte Defense-Leistung und die gute Arbeit des Marburger Goalies.

Die im dritten Quarter gelungene Defensivarbeit des Marburger Teams konnte in den letzten 20 Minuten nicht aufrecht erhalten werden. Die Antlers zwangen die Saints durch starkes Pressing erneut zu übereilten Clears und konnten wiederholt schnell punkten. Trotz des späten Treffers durch Rene Lüftner, konnte die Niederlage nicht mehr abgewendet werden. Die Lahnstädter unterlagen den Antlers schlussendlich mit 10:3.

Nun gilt es bis zum kommenden Wochenende zu ackern und den Frankfurtern entschlossen entgegen zu treten.

Es spielten: (Tore/Assist) Martin Pauler, John Annand, Björn Welker, Till Balla, Felix Leidorf, Valentin Pappendorf, Alexander Steyer, Thorben Fiswick, Dylan Levine (1/0), Johannes Maier (1/0), Peter Konertz, Julian Opper, Rene Lüftner (1/0), Evangelos Panagiotou